Dienstag, 18. Dezember 2018
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FIA WEC
20.11.2018

Toyota GAZOO Racing holt nächsten Sieg auf der Langstrecke

Toyota GAZOO Racing feiert den nächsten Doppelsieg auf der Langstrecke: Beim fünften Lauf der FIA Langstrecken-Weltmeisterschaft (WEC) im chinesischen Schanghai holten Mike Conway, Kamui Kobayashi und José María López ihren zweiten Saisonsieg in Folge. Dadurch gewinnt der WM-Kampf an zusätzlicher Spannung.

Sébastien Buemi, Kazuki Nakajima und Fernando Alonso landeten im Toyota TS050 Hybrid #8 zwar auf dem zweiten Platz. Ihr Vorsprung gegenüber den Markenkollegen ist jedoch auf fünf Punkte zusammengeschmolzen. Mit drei ausstehenden Rennen folgt 2019 ein spannendes Finale. Zumal selbst in der Herstellerwertung, die Toyota mit 28 Punkten Abstand anführt, noch keine (Vor-)Entscheidung gefallen ist.

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Die Sechs Stunden von Schanghai selbst waren von wechselhaften und schwierigen Witterungsbedingungen geprägt. Trotz eines Starts hinter dem Safety Car und der damit verbundenen verringerten Geschwindigkeit kam es zu Unfällen, die zu einer 70-minütigen Rennunterbrechung führten. Doch auch im weiteren Verlauf wiederholten sich die Safety-Car-Phasen und roten Flaggen.

Unterbrochen von Boxenstopps, die sie zeitweise ans Ende des Feldes zurückwarfen, entwickelte sich zwischen den beiden Toyota TS050 Hybrid ein spannender Kampf um die Spitze – mit dem besseren Ende für die Polesetter. Mike Conway sah nach 113 Runden als Erster die schwarzweiß-karierte Zielflagge, Kazuki Nakajima lenkte den zweiten Hybridboliden nur 1,419 Sekunden später über die Ziellinie.

„Dieses Rennen markiert den Start in die zweite Saisonhälfte, deshalb freue ich mich über einen weiteren Doppelsieg – besonders bei diesem Wetter“, sagte Teampräsident Hisatake Murata. „Wir haben das angestrebte Ziel erreicht, aber wir haben einige Dinge gefunden, die in Zukunft verbessert werden können, wenn solche Situationen wieder auftreten.“ 

Fortgesetzt wird die Langstrecken-Weltmeisterschaft am 15. März mit den „1.000 Miles of Sebring“ in Florida. Es folgen ein Rennen auf der Ardennen-Achterbahn in Spa-Francorchamps und das Saisonfinale mit den 24 Stunden von Le Mans im Juni.