Samstag, 17. November 2018
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FIA GT World Cup
30.10.2018

Mercedes-AMG reist mit Top-Aufgebot zum Weltcup nach Macau

Der 6,1 Kilometer lange Guia Circuit von Macau hat es in sich: Um in den engen Straßenschluchten zu siegen, sind ganz besondere Fahrerqualitäten gefragt – Fähigkeiten, die alle drei diesjährigen Mercedes-AMG Starter auszeichnen. Die größte Erfahrung kann dabei zweifelsohne Edoardo Mortara vorweisen. Seine insgesamt sechs Siege – vier davon in der GT-Kategorie – haben dem Italo-Schweizer den Beinamen „Mr Macau“ eingebracht. 2017 erlebte er mit seinem Mercedes-AMG GT3 ein perfektes Macau-Wochenende mit Trainingsbestzeit, Pole-Position, Platz eins im Qualifikationslauf und dem Sieg im Hauptrennen. Beim diesjährigen 65. Macau Grand Prix tritt Mortara mit der Startnummer 1 als Titelverteidiger für das Mercedes-AMG Team GruppeM Racing an.

Über Siegerfahrung in Macau verfügt auch Maro Engel, der die #888 des Mercedes-AMG Team GruppeM Racing pilotiert. Der Mercedes-AMG Markenbotschafter gewann mit dem Mercedes-Benz SLS AMG GT3 sowohl 2014 als auch 2015, als das Straßenrennen erstmals als FIA GT World Cup ausgetragen wurde. 2016 und 2017 fuhr er mit dem Mercedes-AMG GT3 jeweils zu zwei dritten Plätzen und will dieses Jahr wieder einen Sieg folgen lassen.

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Raffaele Marciello tritt zum zweiten Mal für Mercedes-AMG in Macau an. Bei seinem Debüt 2017 konnte der Italiener mit starken Runden und einem dritten Rang im Qualifikationsrennen glänzen. Dieses Jahr fährt Marciello im Mercedes-AMG GT3 #999 für das Mercedes-AMG Team GruppeM Racing, das er von seinen diesjährigen Einsätzen in der Blancpain GT Series Asia kennt. Nach Macau kommt Marciello mit dem Rückenwind großer Titelerfolge: Der 23-Jährige konnte 2018 die Blancpain GT Serie für sich entscheiden. Einen weiteren prestigeträchtigen Erfolg mit dem FIA GT World Cup hat er fest im Blick.

Mortara, Engel und Marciello stellen sich beim Macau Grand Prix einem hochkarätigen Starterfeld: Zwar werden in diesem Jahr 15 anstatt der letztjährigen 20 Teams um den FIA GT World Cup kämpfen. Allerdings ist die Leistungsdichte und die Anzahl der Top-Teams und -Fahrer nicht gesunken. Es kämpfen erneut die besten GT3-Teams und -Piloten der Welt um den Fahrer- und Herstellertitel, den Mercedes-AMG mit seinem hochkarätigen Aufgebot verteidigen will. Für die GT-Starter steht am Samstag (17. November) ein Qualifikationsrennen über 12 Runden und am Sonntag (18. November) ein Hauptrennen über 18 Runden auf dem Programm.

Edoardo Mortara, Mercedes-AMG Team GruppeM Racing #1: „Macau ist immer ein sehr spezielles Rennen für mich. Ich konnte dort viele Erfolge feiern und freue mich jedes Mal, wenn ich wieder auf dieser anspruchsvollen Rennstrecke fahren kann. Die Konkurrenz im GT-Bereich wird jedes Jahr höher, ein Blick auf die Teilnehmerliste genügt dabei. Wir sind die Titelverteidiger und auch trotz sehr starker Konkurrenz wollen wir den Titel natürlich verteidigen.“

Maro Engel, Mercedes-AMG Team GruppeM Racing #888: „Letztes Jahr war es für mich einerseits ein super Rennen am Sonntag mit der Aufholjagd von Platz acht auf drei, das vierte Podium in Folge für mich in Macau. Trotzdem war es schade, dass ich im Qualifikationsrennen Probleme hatte und die sehr gute Ausgangsposition mit der Pole-Position nicht ins Hauptrennen nehmen konnte. Dieses Jahr greife ich erneut voll an und will am Sonntag natürlich am liebsten ganz oben auf dem Podium stehen. Die Teilnehmerliste ist vielleicht nicht ganz so voll wie in manch anderen Jahren, aber nichtsdestoweniger sind erneut die besten GT-Fahrer und -Teams am Start. Für mich zählt die Strecke in Macau neben Bathurst und der Nürburgring-Nordschleife zu meinen Top-Drei-Rennstrecken auf der Welt. Ich freue ich mich riesig, dort wieder zusammen mit GruppeM Racing und dem Mercedes-AMG GT3 an den Start gehen zu können. Und das Ziel ist ganz klar: den FIA GT World Cup-Titel erneut nach Affalterbach zu holen.“

Raffaele Marciello, Mercedes-AMG Team GruppeM Racing #999: „Meine Vorfreude ist riesengroß. Die Strecke in Macau ist einfach einzigartig. Wenn du mit bis zu 250 km/h in den engen Streckenabschnitten an den Mauern vorbeifährst, das ist unbeschreiblich. Letztes Jahr hatte ich ein richtig gutes Wochenende, nur eine Berührung im Hauptrennen hat mich leider zurückgeworfen. Aber wir hatten mit dem Mercedes-AMG GT3 einen richtig guten Speed. Das müssen wir dieses Jahr erneut auf die Strecke bringen und dann werde ich hoffentlich wieder ganz vorne angreifen können.“