Mittwoch, 14. November 2018
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DTM
19.10.2018

Abschied aus der DTM: Die Saison 2018

Anfang Mai schlug Mercedes-AMG Motorsport das erste von zehn Kapiteln in seiner Jubiläumssaison 2018 mit einem Sieg beim ersten Saisonrennen in Hockenheim auf. Am gleichen Ort schrieb das Team heute beim Heimrennen der Marke das letzte Kapitel in seiner 30-jährigen DTM-Geschichte und schloss damit eine denkwürdige Saison gebührend ab.

Der Mercedes-AMG C 63 DTM gewann neun der 20 Saisonrennen (die meisten aller drei Hersteller) – darunter fünf Doppelsiege; im ersten Rennen in Zandvoort gelang dem Team sogar ein Vierfacherfolg.

Mit Gary Paffett (drei Siege), Paul Di Resta (drei Siege), Edoardo Mortara (zwei Siege) und Daniel Juncadella (ein Sieg) gelang vier von sechs Fahrern des Teams der Sprung auf das oberste Podesttreppchen. Daniel Juncadella erzielte in Brands Hatch seinen Debütsieg in der DTM.

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Im Verlauf der Saison gingen 14 der 20 Pole-Positions an einen Mercedes-AMG Motorsport DTM-Fahrer – sieben Mal gingen zwei Fahrer des Teams aus der ersten Startreihe ins Rennen.

Zwischen dem ersten Rennen auf dem Hungaroring und dem ersten Nachtrennen der DTM-Geschichte in Misano stand neun Mal in Folge ein Mercedes-AMG C 63 DTM auf der Pole-Position – ein neuer DTM-Rekord.

Mit fünf Pole-Positions war Gary Paffett der erfolgreichste Qualifyer der Saison. Auch Daniel Juncadella (drei Poles), Lucas Auer (drei Poles), Paul Di Resta (zwei Poles) und Edoardo Mortara (eine Pole) starteten in diesem Jahr mindestens einmal von der Pole.

Auch bei den schnellsten Rennrunden führt der Mercedes-AMG C 63 DTM die Statistik an: Insgesamt zwölf Mal fuhr ein Mercedes-AMG Motorsport DTM-Fahrer die schnellste Runde eines der 20 Saisonrennen. Die meisten schnellsten Runden gehen gemeinsam auf die Konten von Gary Paffett und Daniel Juncadella (je vier).

Von den 60 möglichen Podestplätzen gingen in dieser Saison 28 an einen Fahrer des Teams (deutlich die meisten aller Hersteller). Mit zehn Podiumsplatzierungen rangiert Gary Paffett auch in dieser Disziplin an der Spitze. Im Verlauf der Saison fuhren alle sechs Piloten des Teams mindestens einmal auf das Podium.

Bereits am vorletzten Rennwochenende in Spielberg entschied Mercedes-AMG die Herstellerwertung für sich. Am Ende setzte sich die Marke mit dem Stern mit 903 Punkten gegen BMW (623 Punkte) und Audi (599 Punkte) durch.

Auch die Teammeisterschaft geht in der Abschiedssaison nach Stuttgart und Affalterbach: Mercedes-AMG Motorsport PETRONAS (363 Punkte) gewann den Teamtitel vor Mercedes-AMG Motorsport REMUS (P2, 294 Punkte) und SILBERPFEIL Energy Mercedes-AMG Motorsport (P4, 261 Punkte).