Mittwoch, 14. November 2018
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Blancpain
26.10.2018

Erfolgreiches Motorsportdebüt für den Lexus RC F GT3

Der Lexus RC F GT3 beendet ein überaus erfolgreiches Motorsportjahr: Mit zwei Rennversionen des kraftvollen Sportcoupés sicherte sich Emil Frey Lexus Racing das Podium in der renommierten Blancpain GT Series. Neben dem dritten Platz in der Gesamtwertung landete das Schweizer Privatteam nur knapp geschlagen auf dem zweiten Rang in der Langstrecken-Wertung – und feierte so die beste Saison aller Zeiten.

Nach Anlaufschwierigkeiten kam Emil Frey Lexus Racing in der Saison immer besser in Fahrt: Bereits den vierten Lauf im britischen Silverstone beendeten Stephane Ortelli, Markus Palttala und Norbert Siedler auf dem dritten Platz im Lexus RC F GT3 mit der Starnummer 114. Auf der folgenden Traditionsstrecke Paul Ricard im französischen Le Castellet holten die Teamkollegen Albert Costa, Christian Klien und Marco Seefried im zweiten Lexus den ersten Sieg. Für zahlreiche Top-Ten-Platzierungen unter anderem in Brands Hatch, Misano und am Nürburgring gab es weitere wertvolle Punkte.

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Dadurch ging das Schweizer Team sogar als Führender des Endurance Cups in das große Saisonfinale in Barcelona, musste sich im Ziel aber knapp geschlagen geben. Gerade einmal sechs Punkte fehlten zum Triumph auf der Langstrecke.

„Für uns war es die erste komplette Saison mit allen zehn Rennen in der Blancpain GT Series und sie hätte nicht vielfältiger sein können“, bilanziert Lorenz Frey-Hilti, Teamchef von Emil Frey Racing. „Wir haben zu Beginn mit großen Schwierigkeiten gekämpft, vor allem mit der richtigen Abstimmung der Pirelli-Reifen, die in diesem Jahr neu für uns waren. Aber wieder einmal bewies unser Team professionelle Arbeit und suchte ständig nach Verbesserungen, um den Lexus RC F GT3 in kurzer Zeit wettbewerbsfähig zu machen. Mit einem Podiumsplatz und einem Rennsieg haben wir einige Meilensteine gesetzt. Jetzt müssen wir die Erfahrungen und Daten aus diesem Jahr analysieren und sie für die Vorbereitungen für das nächste Jahr nutzen, um dann noch stärker anzugreifen.“