Mittwoch, 21. November 2018
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Automobilsport
19.05.2018

5 Fragen an ... Sarah Valentina

Sarah Valentina ist seit Jahren im Motorsport zuhause – als Moderatorin und Journalistin: von der Formel-1-Berichterstattung für Sky Italia über die DTM zum ADAC GT Masters und allen Rahmenserien. Die Halbitalienerin hat Benzin im Blut und fühlt sich vor allem an der Strecke wohl, wenn sie den Sound der Motoren hört, und das Benzin riecht. Sarah Valentina berichtet live von allen ADAC-GT-Masters-Rennwochenenden. Auch die F4, die TCR Germany und der Porsche Carrera Cup sind immer live im Programm. Alles frei empfangbar auf Sport1. Das nächste Rennwochenende ist im Juni am Red Bull Ring in Spielberg.

Sarah, was steht bei dir diese Saison in Sachen Motorsport auf dem Programm?
Sarah Valentina: „Ich berichte live von allen ADAC-GT-Masters-Rennwochenenden. Außerdem moderiere ich F4, die TCR Germany und der Porsche Carrera Cup – alles frei empfangbar auf Sport1. Das nächste Rennwochenende ist im Juni am Red Bull Ring in Spielberg.”

Woher kommt deine Leidenschaft für den Motorsport?
„Ich denke, ein Stück weit liegt die Liebe zum Motorsport in meiner DNS. Ich bin mit Schumi in der F1 groß geworden. Schon als Kind haben meine Spielkameraden und ich die Formel-1- und Moto-GP Rennen gemeinsam am alten Röhren Fernseher am Strand geschaut. Meine Lieblingssendung war Knight Rider und zwar wegen K.I.T.T. nicht wegen Michael Knight. Auch beim Arzt im Wartezimmer habe ich immer nach der Auto Motor Sport gegriffen und nicht nach der Gala.”

Du hast auch schon als Moderatorin für Sky Italia in der Formel 1 gearbeitet. Wie ist es für dich nun in anderen Rennserien und in Nachwuchsserien wie der ADAC Formel 4 zu arbeiten?
„Ich liebe das ADAC GT Masters, weil es extrem vielfältig ist. Das GT Masters hat eine große Markenvielfalt, es gibt echte 'wheel-to-wheel'-Action, die Supersportwagen bringen insgesamt Zwanzigtausend PS auf die Strecke. Das muss man sich mal auf der Zunge zergehen lassen. Außerdem erinnert es mich an den ungestylten, echten, authentischen Motorsport zu Zeiten von Hunt und Lauda: Kleinere Rennställe, die gegeneinander antreten, es geht noch um echtes Racing, ohne zu viel Kommerz. Bei der Formel 4 ist es toll den Formelnachwuchs zu beobachten. Allein die Namen, die wir in der F4 haben, lassen einem ja die Ohren schlackern: Fittipaldi, Schumacher und Co. haben es einfach in den Genen und es macht unglaublich Spaß, diesen jungen Rennfahrern auf ihrem Weg zu Großem zu folgen.”

Was machst du, wenn du mal nicht auf Reisen und nicht auf der Rennstrecke bist?
„Reisen. Also wenn ich nicht an der Rennstrecke bin oder im Boxring, dann versuche ich Zeit mit meiner Familie und meinen Freunden zu verbringen und pendle zwischen Italien und Deutschland. Wenn es der Wind erlaubt, gehe ich Kitesurfen am Gardasee. Leider viel zu selten aber ich habe mir vorgenommen, dieses Jahr öfter Zeit dafür zu finden.”
 Was ist dein Highlight der Motorsport-Saison 2018, auf das du dich ganz besonders freust?
 „Ich liebe den Red Bull Ring und die Strecke in Zandvoort. Das sind eigentlich von der Strecke und dem Ambiente her meine Highlights.”


Dieses Interview führte: Susanne Roßbach