Freitag, 14. Dezember 2018
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ADAC GT Masters
09.06.2018

Zwei Porsche 911 GT3 R in den Top-Ten

Beim fünften Saisonlauf des ADAC GT Masters am Samstag schafften zwei Porsche 911 GT3 R den Sprung in die Top-Ten. Der zweifache Le-Mans-Gesamtsieger Timo Bernhard aus Bruchmühlbach-Miesau und Kévin Estre (FR) beendeten das Rennen in Spielberg auf dem vierten Platz. Das Kundenteam Precote Herberth Motorsport überquerte die Ziellinie als Sechster. IronForce by Ring Police sammelte wichtige Punkte in der Trophy-Klasse. Durch drei Safety-Car-Phasen blieb das Fahrerfeld stets eng beieinander. 

Eine spektakuläre Aufholjagd zeigten Bernhard und Estre bei optimalen Wetterbedingungen und einer Temperatur von 26 Grad Celsius. Der 911 GT3 R von KÜS Team75 Bernhard mit der Startnummer 17, der von der achten Position ins Rennen gegangen war, konnte insgesamt vier Konkurrenten überholen. Nach 36 Runden überquerte der rund 500 PS starke Rennwagen die Ziellinie auf Rang vier. „Kévin und ich konnten jeweils zwei Autos überholen. Mein Start war gut, unser 911 GT3 R war sehr schnell. Dieses Ergebnis ist eine Belohnung für die Arbeit des ganzen Teams“, sagte Bernhard.

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Im 911 GT3 R von Precote Herberth Motorsport ging Robert Renauer in sein 100. Rennen im ADAC GT Masters. Der Jedenhofener machte direkt beim Start einen Rang gut und übergab auf Position fünf an Porsche Young Professional Mathieu Jaminet. Der Franzose lieferte sich mit seinem Landsmann Estre über mehrere Runden ein enges Duell auf der 4,318 Kilometer langen Strecke. „Robert hat in seinem Stint einen tollen Job gemacht. Unser Timing beim Boxenstopp war wieder einmal perfekt. Zum Schluss konnte ich das Tempo nicht mehr ganz mitgehen. Das müssen wir jetzt analysieren. Am Sonntag werden wir wieder angreifen“, erklärte Jaminet.

Im zweiten von KÜS Team75 Bernhard eingesetzten Porsche 911 GT3 R wurden Lokalmatador Klaus Bachler (AT) und Adrien de Leener (BE) 15. Insgesamt zwölf Positionen konnte das Fahrerduo während des einstündigen Laufs gut machen. „Bei so vielen Autos im Feld ist es nicht einfach zu überholen. Doch dank der sehr ausgewogenen Balance unseres Elfers konnten wir das ganze Rennen über attackieren. Beim Qualifying am Sonntag will ich eine vordere Startposition holen. Dann können wir noch weiter vorne landen“, sagte Bachler.

Mit dem zweiten Platz in der Trophy-Kategorie sammelten Jan-Erik Slooten (Jülich) und Lucas Luhr (Ermatingen) wichtige Punkte in der Amateur-Klasse. Das Newcomer-Team IronForce by Ring Police belegte in der Gesamtwertung den 25. Rang. „Wir haben vor dem Rennen einige Änderungen an unserem Porsche 911 GT3 R vorgenommen. Beim Start konnte ich mich aus einer Kollision vor mir heraushalten. Nach dem Fahrerwechsel hat Lucas eine einwandfreie Leistung gezeigt. Wir haben noch viel Arbeit vor uns“, erklärte Slooten.

Der sechste Lauf des ADAC GT Masters beginnt am Sonntag, 10. Juni, um 13:08 Uhr. Die Startpositionen der vier Porsche 911 GT3 R entscheiden sich im morgendlichen Qualifying. Die 30-minütige Session beginnt um 9:00 Uhr. In der „Liga der Supersportwagen“ starten 36 Rennwagen. Neben Porsche gehen auch Audi, BMW, Corvette, Ferrari, Honda, Lamborghini und Mercedes-AMG an den Start.