Samstag, 18. August 2018
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ADAC GT Masters
11.06.2018

Podium vor heimischem Publikum für Grasser Racing Team

Das GRT Grasser Racing Team beendete den dritten Lauf des ADAC GT Masters auf Platz zwei. Das Rennen fand auf dem wunderschönen Red Bull Ring statt, der nur fünf Kilometer vom Firmensitz in Knittelfeld entfernt liegt. Das Team hatte im vergangenen Jahr das zweite Rennen gewonnen und hoffte darauf, diese Leistung auf der Heimstrecke zu wiederholen.

Das Rennen begann bei trockenen Bedingungen, doch das Wetter spielte bald eine entscheidende Rolle. Bereits zehn Minuten nach dem Start begann es zu regnen. Das GRT Grasser Racing Team zeigte sich unbeeindruckt. Mirko Bortolotti und Andrea Caldarelli fuhren im zweiten Rennen an diesem Wochenende von Startplatz 25 bis auf Rang zwei nach vorne. Das Team wählte die beste Strategie und ließ die Startnummer 63 weiter auf Slicks fahren. Vor allem Mirko Bortolotti leistete fantastische Arbeit und hielt das Auto bei kniffligen Bedingungen auf der Strecke. Konstant schnelle Rundenzeiten waren der Schlüssel zu diesem hervorragenden Erfolg.

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Auch für Ezequiel Perez Companc und Franck Perera war es ein guter Tag. Das Duo mit der Nummer 19 präsentierte sich im zweiten Rennen top-motiviert und kämpfte sich von Startplatz 31 auf Rang sieben nach vorne. In diesem beeindruckenden Rennen erzielten sie zudem Rang drei in der Junior-Wertung – ein fantastischer Doppelerfolg.

Am Sonntagmorgen fuhr Christian Engelhart mit der Nummer 82 das Qualifying für Rennen zwei und erzielte Rang neun. Damit war er der beste Lamborghini-Pilot im Feld. Leider kam der Lamborghini Huracán GT3 #82 mit Rolf Ineichen und Christian Engelhart nach einer Berührung mit einem BMW zu Beginn des Rennens und aufgrund einer nicht ganz optimalen Strategie nur auf Rang 24 ins Ziel.

Wenn man es auf Platz zwei geschafft hat, scheint ein Sieg zum Greifen nah. Kann das GRT Grasser Racing Team beim nächsten Lauf gewinnen? Nicht verpassen: Beim Blancpain GT Series Sprint Cup in Misano (23./24. Juni) ist das Team das nächste Mal im Einsatz.