Dienstag, 16. Oktober 2018
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ADAC GT Masters
03.05.2018

Jonathan Judek steigert sich beim ADAC GT Masters in Most

Zwei Wochen nach dem Saisonstart in Oschersleben startete Jonathan Judek am vergangenen Wochenende beim zweiten Durchgang in Tschechien. Erstmalig gastierte die Rennserie im Autodrom Most und erlebte dort eine Hitzeschlacht. Jonathan zeigte gemeinsam mit seinem Team Rosberg eine tolle Steigerung und schaffte den Sprung in die Top-20.

Arbeitsintensive Wochen liegen hinter dem 18-jährigen Nachwuchsrennfahrer Jonathan Judek und seinem Team Rosberg. Nach dem Auftakt in Oschersleben gab es viel zu tun. Die Mühen wurden aber auf dem 4.212 Meter langen Kurs in Most belohnt. „Ich fiebere seit Oschersleben dem Rennen hier in Most entgegen. Alle Teams sind erstmalig auf der Strecke, das kann für uns ein Vorteil sein“, erklärte der Niedersachse.

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Die beiden freien Trainings nutzte Jonathan gemeinsam mit seinem Teamkollegen Jimmy Eriksson um ein passendes Setup für den Lamborghini Huracan zu finden. Beide machten einen guten Job und starteten hochmotiviert in den Rennsamstag. Jonathan fuhr im Zeittraining Startplatz 33 heraus und legte im ersten Rennen über 60 Minuten eine tolle Aufholjagd hin. Beim Fallen der Zielflagge freute sich das Fahrerduo über eine Top-20-Platzierung.
„Ich bin sehr glücklich mit dieser Entwicklung. Das ganze Team arbeitet hart und hat nur ein Ziel vor Augen. Nach Oschersleben haben wir einen großen Schritt nach vorne gemacht und nun ein gutes Ergebnis eingefahren“, zog Jonathan ein positives Resümee.

Leider wurde die gute Stimmung am Sonntag getrübt. Nach einer Kollision in der Anfangsphase des Rennens schied der Lamborghini vorzeitig aus und Jonathan hatte keine Chance mehr hinter das Lenkrad des fast 600 PS-starken Supersportwagen zu steigen. „Das war sehr bitter für mich. Als Rennfahrer möchte man auch fahren. So etwas kann in einem Teamsport aber passieren. Grundsätzlich freue ich mich nun auf den Red Bull-Ring, die Strecke hat ein tolles Flair, dort möchte ich mich weiter positiv entwickeln“, sagte der Fahrer des ADAC Niedersachsen-Sachsen Anhalt e.V. abschließend.

Bis zum Rennen in Österreich ist aber noch etwas Zeit. Vom 8.-10. Juni gastiert die Rennserie vor einer malerischen Alpenkulisse auf dem Red Bull-Ring.