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12h Imola
25.05.2018

Ram Racing sichert sich in engem Kampf Pole-Position für 12h Imola

Der Ram Racing-Mercedes-AMG GT3 (#5, Remon Leonard Vos/Tom Onslow-Cole) hat sich die Pole-Position für die diesjährigen Hankook 12h IMOLA gesichert. Tom Onslow-Cole fuhr seine schnellste Runde auf dem 4,909 Kilometer langen Autodromo Enzo e Dino Ferrari in 1:42,480 Minuten, fast 0,5 Sekunden schneller als der Hofor-Racing-Mercedes-AMG GT3 (#1, Michael Kroll/Chantal Prinz/Roland Eggimann/Kenneth Heyer/Christiaan Frankenhout). Das Zeittraining für den dritten Lauf der diesjährigen Europameisterschaft der 24h Series powered by Hankook fand bei sommerlich-heißen Temperaturen statt. 

„Ich habe wirklich gepusht“, erklärte Pole-Sitter Tom Onslow-Cole bei Radiolemans.com. „Das Team informierte mich über Funk, dass der (Forch Racing) Porsche mit dem zweiten Reifensatz sehr nah war. Daher mussten wir wirklich pushen und auf meiner letzten Runde habe ich mich dann noch mal gesteigert. Womöglich habe ich es in der letzten Schikane etwas übertrieben, aber das Ergebnis ist toll und wir freuen uns sehr auf das Rennen.“

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Der Forch Racing-Porsche 991 GT3 R (#29, Zeljko Drmic/Patrick Eisemann/Robert Lukas) komplettiert letztendlich die Top-Drei, sowohl in der Gesamtwertung als auch in der Klasse A6-Pro. Die polnische Mannschaft teilt sich die zweite Startreihe mit dem Herberth Motorsport-Porsche 991 GT3 R (#911, Daniel Allemann/Ralf Bohn/Robert Renauer/Alfred Renauer). Das schnellste Team der Klasse A6-Am, der Swiss Team-Mercedes-AMG GT3 (#15, Roberto Pampanini/Christoph Lenz/Mauro Calamia), komplettiert die Top-Fünf der GT-Division.

Auf Gesamtrang acht war der PROsport Performance-Mercedes-AMG GT3 (#85, Charles Putman/Charles Espenlaub/Joe Foster) das zweitschnellste Auto der Klasse A6-Am, unmittelbar vor dem Klassenrivalen, dem Car Collection Motorsport-Audi R8 LMS (#33, Ali Çapan/Siegfried Kuzdas/Horst Felbermayr Jr./Isaac Tutumlu Lopez). Im Vorjahr hatte Car Collection Motorsport mit der Startnummer 33 überraschenderweise die Gesamtwertung der Hankook 12h Imola für sich entscheiden können.

Sowohl der Mercedes-AMG als auch der Audi starten hinter dem Bohemia Energy racing with Scuderia Praha-Ferrari 488 GT3 (#11, Jiří Písařík/Josef Kral/Matteo Malucelli) und dem IDEC SPORT RACING Mercedes-AMG GT3 (#17, Patrice Lafargue/Paul Lafargue/Dimitri Enjalbert). Erstaunlicherweise lagen die Rundenzeiten der schnellsten sechs Teams in der GT-Klasse im 45-Minuten langen Zeittraining innerhalb von einer Sekunde.

Der GDL Racing-Lamborghini Huracán Super Trofeo (#77, Gianluca De Lorenzi/Andres Josephsohn/Dimitris Deverikos) belegte Gesamtrang zehn bei den GT-Fahrzeugen und sicherte sich mit einem komfortablen Vorsprung auf dem Slidesports Pallex-Porsche 991-II Cup (#83, Dave Fairbrother/Nigel Armstrong/Steven Liquorish/Adam Morgan) und dem VDS Racing Adventures MARC Focus V8 (#58, Raphaël van der Straten/José Close/Gregory Paisse) die Pole-Position in der SPX-Klasse. 

Direkt hinter dem SPX-Pole-Sitter des GDL-Teams ging die Bestzeit der 991-Klasse an den Raceunion-Porsche 991-II Cup (#187, Alex Autumn/Felipe Fernández Laser/Andreas Gülden) gefolgt von Allied Racing (#93, Jan Kasperlik/Hendrik Still/Csaba Mor) und EBIMOTORS (#73, Lino Curti/Carlo Curti/Marco Frezza).

Nach dem Rückzug des Endurance Team Romania geht der Kampf in der GT4-Klasse zwischen dem Allied Racing-Porsche Cayman GT4 MR Evo 2018 (#263, Dominique Schaak/Detlef Schmidt/Nicolas Schöll/Jörg Viebahn) und dem QSR Racingschool-Mercedes-AMG GT4 (#254, Mario Timmers/Bert Redant/Michiel Verhaeren/Jimmy de Breucker). 


TCE – Modena Motorsports unmittelbar vor Red Camel-Jordans.nl

Zuvor am Nachmittag fuhr der Modena Motorsports-CUPRA TCR (#216, Wayne Shen/John Shen/Francis Tjia/Mathias Beche) die schnellste Rundenzeit in der TCE-Division. LMP1-Star Mathias Beche fuhr in 1:53,783 Minuten die Bestzeit. Der CUPRA des Teams aus Hongkong war damit auch schnellstes TCR-Fahrzeug, nur 0,096 Sekunden vor dem Red Camel-Jordans.nl SEAT LCR TCR (#303, Ivo Breukers/Rik Breukers).

JR Motorsport (#118, Bas Schouten/Ward Sluys) war Drittschnellster der TCE-Division und belegte Platz eins der Klasse SP3. Der BMW E46 Coupé war auf seiner schnellsten Runde auf dem Autodromo Enzo e Dino Ferrari gut eine Zehntelsekunde schneller als der Schnellste der drei an diesem Wochenende von Bas Koeten Racing in Imola eingesetzten Autos, der LMS Racing by Bas Koeten Racing-CUPRA TCR (#129, Antti Buri/Olli Kangas). Der Munckhof Racing-BMW M4 (#259, Frank Bedorf/Marco Poland) und der GermanWheels-BMW M3 (#132, Jan C. Kortüm/Michael Luther/Klaus Engelbrecht-Schnür) komplettierten die Top-Drei der Klasse SP3.

Für das Schwesterauto, den Kawasaki Racing by Bas Koeten Racing-CUPRA TCR (#155, Kristian Jepsen/Jan Sorensen/Anthony Lambert), gab es Probleme nach einem schweren Abflug im Freien Training am Vormittag. Der SEAT konnte trotz des gewaltigen Einsatzes des niederländischen Teams im Zeittraining keine Runde fahren und wird somit das Rennen vom Ende des Feldes aufnehmen.

Das zweite Modena Motorsport-Auto, ein SEAT Leon TCR (#217, Christian Chia/Marcel Tjia/Michael Soeryadjaya/Mathias Beche), belegte Platz vier der TCR-Klasse, direkt vor dem debütierenden TFT/top loc racing-Audi RS3 LMS (#555, Philippe Thirion/Denis Caillon/Bruno Bazaud/Antoine Lacoste/Sebastien Morales), der schnellstes Team der Audi-Fraktion war.

Am Ende des Feldes fuhr der Hofor Racing powered bei Bonk Motorsport-BMW M235i Racing Cup (#131, Martin Kroll/Michael Schrey/Michael Fischer/Bernd Küpper/Gustav Engljaehringer) die Bestzeit der Klasse CUP1, gefolgt vom Sorg Rennsport-BMW M235i Racing Cup (#151, Dan Rogers/Gama Aguilar/Rob Cohen/Seth Thomas). Der zweite BMW des Schweizer Teams (#127, Martin Kroll/Jurgen Meyer/Axel Burghardt) komplettierte die Top-Drei in der Klasse.

Heute geht es um 15.30 Uhr weiter mit dem ersten Teil des Rennens. Erstmals in der Geschichte der 24h Series wird es zwei separate Startgruppen für die GT- und die TCE-Divison geben. Das Rennen läuft bis 19.30 Uhr und wird dann morgen um 11.30 Uhr fortgesetzt.