Dienstag, 19. September 2017
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WAKC
07.09.2017

Julien Koch: Riesige Freude über Vizetitel im WAKC

Zum Abschluss einer bärenstarken Saison im Westdeutschen ADAC Kart Cup, wollte Julien Koch nochmal den obersten Platz auf dem Treppchen erklimmen. Für den Sieg reichte es wegen einer Kollision letztendlich nicht, dennoch ist die Freude über den Vizetitel riesig. 

Der aufstrebende Julien Koch fährt in diesem Jahr ganz groß auf: Bei den Bambini gehört der Hesse zu den besten Fahrern im Feld. Und genau das wollte er auch beim Saisonfinale der regionalen Rennserie des ADAC in Wittgenborn zeigen: „Schließlich ist der Vogelsbergring fast ein Heimspiel.“ 

Hochkonzentriert und hochmotiviert startete Julien in das Wochenende und zeigte sich direkt von Beginn an in blendender Verfassung. Schon im Zeittraining ließ der Zwölfjährige seinen Mitstreitern keine Chance und ergatterte sich die Pole-Position. Die grandiose Vorstellung legte er dann auch im ersten Finale hin: Er lieferte sich einen tollen Schlagabtausch an der Spitze. Dann aber der Rückschlag: „Leider kam es zu einer Kollision und ich bin zurück gefallen“, war der Förderpilot des ADAC Hessen-Thüringen e.V frustriert. Das Ziel sah er noch als Zehntplatzierter.

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Aber für den jungen Wehrheimer war das kein Grund, im letzten Rennen des Cups nachzulassen. Im Gegenteil – Julien drehte richtig auf und bewies mit einer tollen Aufholjagd, dass an diesem Wochenende der Sieg drin gewesen wäre – am Ende schrammte er nur haarscharf am Triumph vorbei. „Ich habe mich super vorgekämpft, am Ende fehlten nur 0,082 Sekunden auf Platz eins. Das ist schade, aber ich freue mich einfach, dass ich so eine tolle Saison gefahren bin“, überwog der Stolz beim Youngster: „Ich bin Vizemeister!“

Aber die Saison ist für den zielstrebigen Wehrheimer noch längst nicht vorbei. Am 24. September startet die erste von drei anspruchsvollen Aufgaben im oberpfälzischen Wackersdorf: „Jetzt kommen noch der ADAC Kart Cup, das ADAC Kart Masters und der ADAC Bundesendlauf“, freut sich Julien. Mit so einer engagierten Leistung wie in Wittgenborn sind auch hier die Spitzenplätze drin.