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VLN
27.06.2017

Kuepperracing erlebt ein Wochenende nach Maß

„Die Ziele sind Durchkommen und im Idealfall eine Top-Fünf-Platzierung“, so Bernd Küpper vor dem dritten VLN-Lauf – dem 59. ADAC ACAS H&R-Cup am Nürburgring. Doch das Wochenende hielt einige Überraschungen parat, auf welche das Team rund um den Dürener Motorsportenthusiasten besonders stolz ist. Das Ergebnis kann sich blicken lassen: Drei Podiumsplätze – ein erster und zwei dritte Plätze in den jeweiligen Klassen nahm die Motorsportfamilie mit nach Hause.

Von der fünften Position gestartet, erkämpften sich Kevin Küpper und Bernd Küpper in einem spannenden Rennen mit vielen nervenzerrenden, aber auch erfolgreichen Zweikämpfen den dritten Platz in der Klasse V4 (VLN Produktionswagen bis 2500 ccm). In der stark umkämpften Klasse fuhr das Duo gegen namhafte Teams wie Manheller Racing und Adrenalin Motorsport und erarbeitete sich einen verdienten bronzenen Pokal. „Wir waren unglaublich motiviert“, bestätigt Bernd Küpper. „Hinter uns liegt ein ereignisreiches Rennen mit vielen Ausfällen und Gelbphasen. Und wir sind ohne größere Blessuren durchgekommen, obwohl es einige Male nicht ohne Berührungen und kleineren Rangeleien ausging. Aber das gehört zum Motorsport dazu. Ich bin so wahnsinnig stolz auf unser gesamtes Team“, so der Teamchef weiter.

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„Wir sind mit unserem ‚Licopro‘-BMW in einer der härtesten umkämpften Klassen angetreten und konnten uns beweisen. Außerdem macht es mich besonders stolz, dass wir den BMW in seinem Premierenjahr bereits im dritten Anlauf schon auf das Podium stellen konnten“, gibt Junior Kevin Küpper zu Protokoll. „Ich bin allen im Team unendlich dankbar für die Leistung und das Engagement, welches uns tagtäglich entgegengebracht wird. Ohne die Mannschaft wäre das alles nicht möglich.“

Auch in der SP6 konnte sich Kuepperracing dieses Mal besonders beweisen. Während Martin Kroll, Michael Kroll und Michael Fischer den BMW E46 M3 mit der Nummer 210 auf die Spitze des Podiums stellten, mussten die Brüder Kroll zusammen mit Roland Eggimann auf dem BMW E46 M3 (#211) einen kleinen Rückschlag einstecken. Im letzten Viertel des Rennens ereilte das Schweizer Rennteam ein Kardanwellenabriss, der jedoch schnell repariert werden konnte. Mit viel Ehrgeiz und etwas Glück konnten die Brüder Kroll und Roland Eggimann den Hofor-Racing BMW dennoch auf Platz drei abstellen.