Dienstag, 24. Oktober 2017
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Rallye WM
09.10.2017

Toyota GAZOO Racing mit viertem Platz bei Rallye Spanien

Toyota GAZOO Racing beendet die Rallye Spanien mit einem starken vierten Platz: Beim elften Lauf der FIA Rallye-Weltmeisterschaft (WRC) verfehlten Juho Hänninen und Kaj Lindström nur knapp das Podium. Nach dem Wechsel von Schotter auf Asphalt konnte das Duo im Toyota Yaris WRC #11 mit gleich zwei Etappensiegen eindrucksvoll seine Schnelligkeit unter Beweis stellen.

Am letzten Wertungstag am Sonntag holten Hänninen/Lindström zwei weitere Top-Drei-Etappenergebnisse, auf der finalen Power Stage sicherte sich das Team mit Rang fünf einen Zusatzpunkt. „Ich bin sehr zufrieden mit diesem Ergebnis. Gestern und heute waren zwei jener Rallye-Tage, die ich sehr genossen habe“, freute sich Hänninen nach dem Rennen.

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Esapekka Lappi und Janne Ferm mussten das Rennen dagegen vorzeitig aufgeben, nachdem ihr Fahrzeug morgens mit einer Streckenbegrenzung kollidierte. Für Jari-Matti Latvala und Miikka Anttila war die Rallye nach einem Unfall, der die Schmieranlage beschädigte, bereits freitags beendet.

„Ich freue mich über das Ergebnis von Juho. Am Freitag war es für alle drei schwierig, aber die Performance unseres Autos auf Asphalt war einfach fantastisch und Juho fuhr wirklich gut. Schön, dass sich die harte Arbeit unseres Teams in solchen Ergebnissen zeigt“, erklärte Teamchef Tommi Mäkinen. „Es ist bedauerlich, was Esapekka heute passiert ist, aber er wird aus diesem Wochenende viel gelernt haben. Ich bin auch traurig, dass Jari-Mattis Rallye so früh endete, aber das Potenzial stimmt mich positiv für die Zukunft.“

In der WM-Wertung bleibt Toyota GAZOO Racing in seiner Comeback-Saison weiterhin auf dem dritten Platz. Latvala/Anttila rangieren auf Rang vier der Fahrer, Hänninen/Lindstöm klettern auf Position sieben.

Weiter geht die WRC bereits Ende des Monats mit der Rallye GB: Vom 26. bis 29. Oktober sind die Teams in den Wäldern von Wales unterwegs und müssen mit ungünstigen Witterungsbedingungen zurechtkommen. Die Fahrbahn verwandelt sich in eine Matschpiste mit wenig Grip; Nebel und Eis sind auch keine Seltenheit.