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Rallye Allgemein
29.05.2017

Audi und Ekström vom Gejagten zum Jäger

Beim fünften Lauf der FIA-Rallycross-Weltmeisterschaft 2017 fuhr Mattias Ekström auf Rang fünf. An der Geburtsstätte des Rallycross in Lydden Hill verpasste der amtierende Weltmeister einen Podestplatz und musste die Führung in der Gesamtwertung an Volkswagen-Pilot Johan Kristoffersson abgeben. In der Teamwertung belegt EKS Rang drei.

Zum 50. Geburtstag des Rallycross auf dem Lydden Hill Race Circuit erlebten Ekström und seine Teamkollegen Toomas Heikkinen und Reinis Nitišs ein Wochenende mit einigen Hindernissen. „Ich bin gut reingekommen und lag in den Qualifyings hinter den starken Polos konstant auf Rang drei“, sagt Ekström. „Im Halbfinale hat nicht alles zusammengepasst. Daher musste ich im Finale aus der dritten Reihe starten.“ Nach einem guten Start und spannendem Duell mit Sébastien Loeb warf ein Reifenschaden den Schweden zurück. Am Ende belegte er Rang fünf. „Wir müssen ehrlich sein. Der Sieg war hier nie im Bereich des Möglichen, aber ein Podestplatz. Dafür hätte aber alles perfekt laufen müssen.“

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Im Südosten Englands büßte Ekström die Führung in der Gesamtwertung ein. Der Schwede hatte saisonübergreifend 253 Tage an der Spitze gelegen. Der bislang Gejagte ist damit zum Jäger geworden. „Ich habe lediglich vier Punkte Rückstand auf Johan Kristoffersson“, sagt Ekström. „Im Rallycross kann es ganz schnell gehen. 30 Punkte sind an einem Wochenende möglich. Wir werden zurückkommen und beim nächsten Lauf in Norwegen voll angreifen.“

Toomas Heikkinen qualifizierte sich zum fünften Mal in dieser Saison für das Halbfinale, verpasste als Sechster aber das Finale. „Das Halbfinale ist immer das Minimalziel. Dass es wieder nicht für mehr gereicht hat, ist enttäuschend, aber der Motorschaden am Samstag hat mich weit zurückgeworfen“, bilanziert der Finne. Schlechter erging es Reinis Nitišs. Der Lette war als Gesamt-16. bereits nach den Qualifyings zum Zuschauen verdammt. „Dieses Wochenende muss ich schnell abhaken und nach vorne blicken. An Norwegen habe ich beste Erinnerungen.“ In Hell gewann Nitišs 2014 im Alter von 18 Jahren und 181 Tagen als bislang jüngster Fahrer einen WM-Lauf in der Supercar-Klasse. Der sechste Saisonlauf findet am 10. und 11. Juni statt.
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