Montag, 11. Dezember 2017
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ROTAX Grand Finals
19.11.2017

Tommy Helfinger egalisiert deutschen Wetltfinal-Rekord

Vom 4. bis 11. November stand für Tommy Helfinger der Höhepunkt des Jahres auf dem Programm. Er reiste zu den ROTAX MAX Grand Finals nach Portimao (PT). Bereits zum dritten Mal hatte sich der Kronauer für das Weltfinale qualifiziert, wo die 360 besten ROTAX-Piloten gegeneinander antraten.
 
Als dreifacher Champion der ROTAX MAX Challenge Germany zählte Helfinger zu den erfolgreichsten und erfahrensten DD2-Masters-Fahrern in Portimao. Das sollte sich auch von Beginn an in den Ergebnissen widerspiegeln: Schon in den freien Trainingssitzungen kam er blendend mit dem bereitgestellten Einheitsmaterial klar und überzeugte mit hervorragenden Zeiten im Bereich der Top-Ten im 72-köpfigen Feld.
 
Seine starke Form sollte der für das Official Praga Racing Team Germany startende Racer auch im Qualifying bestätigen. Er katapultierte sich auf den sensationellen dritten Platz. Dass das kein Zufall war, untermauerte Helfinger in den anstehenden Qualifikationsrennen, wo er nichts anbrennen ließ und mit taktischem Geschick und viel Speed die Positionen fünf, drei und vier einfahren konnte. Im Zwischenklassement bedeutete dies Platz sechs vor dem Prefinale. Im Halbfinale erkämpfte er sich dann erneut einen tollen dritten Rang. Addiert mit den Vorlaufergebnissen durfte sich Helfinger über einen vielversprechenden vierten Startplatz für das Finale freuen.
 
„Eigentlich war es mein Ziel, das Finale überhaupt zu erreichen. Dass ich das dann noch mit einem solch guten Ergebnis geschafft habe, ist einfach nur unglaublich. Alles, was jetzt noch kommt, ist ein Bonus“, so Tommy vor dem alles entscheidenden Finals auf der 1.532 Meter langen Hochgeschwindigkeitsstrecke an der Algarve.
 
Und wenn es einmal läuft, dann läuft es auch richtig: Helfinger präsentierte im Hauptrennen eine Top-Performance . Er brachte den hervorragenden fünften Platz ins Ziel, den er besonders im Endspurt des Rennens hart verteidigen musste. Nachdem ein vor ihm platzierter Pilot im Nachhinein noch eine Zeitstrafe kassierte, erbte Helfinger sogar Rang vier und egalisierte damit das beste jemals erzielte deutsche Grand-Final-Ergebnis.
 
„Ich bin sprachlos und kann es noch gar nicht fassen. Das war eine unvergessliche und tolle Woche. Mit so einem Ergebnis habe ich nicht gerechnet. Es macht mich schon etwas stolz, eine solche Rekordleistung aufgestellt zu haben. Ich möchte mich bei allen Unterstützern für diesen Erfolg herzlich bedanken”, fasst Helfinger zusammen.