Dienstag, 21. November 2017
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Formel 4
23.08.2017

RL-Competition: Marius Zug wechselt in die Formel 4

Der Pfaffenhofener Kart-Pilot Marius Zug, der seit seinen ersten Metern im Kart vor fünf Jahren für das Hebertshausener Team RL-Competition am Start gewesen ist, startet in der nächsten Saison in der deutschen ADAC Formel 4. In den letzten zwei Tagen hat Marius seine ersten Gehversuche in der für ihn neunen Klasse unternommen und konnte sofort überzeugen.

Teamchef Robin Landgraf zeigt sich sichtlich begeistert: „Der Fahrer Marius Zug ist das Musterbeispiel dafür, wie mein Team funktioniert und wie ein Kart-Team funktionieren sollte. Wir haben mit Marius bei Null begonnen, sind dann den Weg über die regionalen Bambini-Meisterschaften bis hin zur WSK Serie der OK Junioren gegangen. In allen Klassen hatten wir gute und schlechte Momente und sind unserer Linie stets treu geblieben, was dazu geführt hat, dass wir einen tollen Fahrer ausgebildet haben.“

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In den letzten Jahren überzeugte Marius in allen Klassen, in denen er startete und empfahl sich damit unter anderem für die ADAC Stiftung Sport, deren Mitglied er seit nunmehr zwei Jahren ist. Zum Ende seiner Kartsport-Karriere führt Marius das ADAC Kart Masters an und hat gute Chancen, diese auch zu gewinnen.

„Ich freue mich auf die nunmehr letzten beiden Rennen mit Marius in Wackersdorf. Nach dem ADAC Kart Masters wird er unser Team verlassen und den nächsten Schritt im Motorsport wagen. Zum einen ist das ein trauriger Moment, da mich mit ihm und seiner Familie in den letzten Jahren viel verbunden hat, zum anderen ist es auch für mich und mein Team der Aufbruch mit einem neuen Piloten einen ähnlichen Weg einzuschlagen. Wir sind schon mit ein paar Piloten im Gespräch und werden uns bald entscheiden, wer in unser Team passt und bereit ist, mit uns den steinigen Weg bis an die Spitze zu gehen“, so Robin Landgraf abschließend.

Wirklich verlassen tun die ehemaligen Piloten von Robin Landgraf das Team RL-Competition ohnehin nicht. Ein weiteres vorbildliches Beispiel ist der Österreicher Rene Binder, der einen ähnlichen Weg wie Marius gegangen ist und noch heute regelmäßig mit Robin Landgraf sporadisch Kartrennen und Tests bestreitet und das obwohl er sich mittlerweile sogar bis hin zum F1-Testfahrer bei Renault entwickelt hat.