Montag, 11. Dezember 2017
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FIA GT World Cup
18.11.2017

Mortara siegt - Aber nur acht Autos im Ziel

Das Rennen war noch keine ganze Runde alt, da gab es einen Massencrash und nur acht Autos konnten später wieder starten. Am Ende siegte Mercedes vor BMW.

Beim Re-Start über 11 Runden gewann am Ende Edoardo Mortara im Mercedes AMG GT3 vor Augusto Farfus im BMW M6 GT3. Platz drei für Raffaele Marciello (Mercedes AMG GT3.

Beim Start zum Rennen ging noch alles gut und Maro Engel (Mercedes AMG GT3) ging auf der langen Geraden nach der ersten Kurve aus dem Windschatten an seinem Markenkollegen Mortara vorbei und setzte sich sogar etwas ab. Im Kurvengeschlängel flogen die Autos dann in Zentimeterabstand durch die Straßenschluchten der chinesischen Metropole. Doch nicht lange. Nach 106 Sekunden war dann erst einmal Ende.

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Ein Auto blieb an der Mauer hängen und in der unübersichtlichen Kurve rasten in Renntempo fast ungebremst die ersten GT in den Stillstand. Dahinter kamen direkt die nächsten. Mindestens 12 Autos trugen zum Teil erhebliche Schäden davon. Nur die allerletzten, die dem Feld hinterherfuhren, konnten noch rechtzeitig bremsen, da die Autos nun fast schon um die Kurve standen.

Man darf davon ausgehen, dann einige Fahrzeuge nicht mehr starten können. So hat bereits Aust Motorsport verkündet mit dem Audi R8 LMS von Markus Pommer nicht mehr an den Start gehen zu können. Genauso wie der Porsche von Laurens Vanthoor oder der Lamborghini von Mirko Bortolloti.

Wie Chris Reinke von Audi Sport mitteilte, wird man versuchen wenigstens drei Audi noch an den Start zu bringen. Den von Lucas di Grassi (HCB Rutronik Racing), Nico Müller (Audi Sport Team WRT) und Robin Frijns (Audi Sport Team WRT).  Ein Fragezeichen gibt es noch bei DMV GTC- und DUNLOP 60-Champion Fabian Plentz (HCB Rutronik Racing). Doch das Team will nun eine Nachtschicht einlegen, um alles zu versuchen.