Freitag, 24. November 2017
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DKM
25.10.2017

Schwieriges Saisonfinale für Jan David Fusen

Am vergangenen Wochenende reisten Jan David Fusen und sein Team zum letzten Lauf der Deutschen Kart Meisterschaft. Erstmals fand die Deutsche Kart Meisterschaft in Italien statt. Auf dem 1.200 Meter langen South Garda Circuit in der Nähe des Gardasees fanden die letzten beiden Läufe der Saison 2017 statt.

Jan David reiste schon am Dienstag an, um optimal vorbereitet in das Rennwochenende starten zu können. Im Warm Up am Samstagmorgen testete der Youngster mit neuen Reifen und setzte sich direkt auf den neunten Platz. Im Qualifying erreichte er aber ein eher nüchternes Ergebnis: Trotz eines 13. Platzes in der Gruppe kam er nur auf den 31. Platz insgesamt und belegte damit Startplatz 21 in beiden Vorläufen (Heats).

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In den beiden Heats fuhr der Rookie mit kämpferischer Leistung auf die Plätze 16 und 18 und hatte damit das Finalticket sicher. Durch das nicht zufriedenstellende Qualifying musste der CRG-Pilot von Startposition 25 aus in das erste Finalrennen starten. Fünf Fahrer hatten im Ranking nach den Heats dieselbe Punktzahl wie der Fahrer mit der Startnummer 40 und so stand derjenige mit dem besseren Qualifying-Ergebnis weiter vorne. 

Doch am Sonntag änderte sich das Wetter und es regnete den ganzen Tag. Somit ging es mit Regenreifen in das erste Finalrennen. Jan David und sein Team hatten sehr stark mit den Wetterkapriolen zu kämpfen. Mangelndes Regentraining war am Ende ein Hauptgrund dafür, dass nicht mehr als ein 27. Platz im ersten Finallauf heraussprang.

Das Wetter und die Bedingungen wurden immer schlechter. Bei strömendem Regen im zweiten Lauf und mit abgefahrenen Regenreifen kämpfte sich der Fahrer des CRG Holland Teams noch auf den 26. Platz nach vorne.

„Ein schwieriges Wochenende! Im Trockenen wurden wir immer schneller und auch in den Heats bin ich gute Rundenzeiten gefahren. Der Regen am Sonntag hat uns dann leider einen Strich durch die Rechnung gemacht. Es hat in diesem Jahr bei den Rennen und beim Training kaum geregnet, sodass ich kaum Praxis im Regen habe. Jetzt wissen wir, wo wir in der Winterpause besonders dran arbeiten müssen. Die Saison 2017 ist für mich jetzt vorbei und ich stecke schon in den Vorbereitungen für das Jahr 2018. Dieses Jahr war eher ein Lehrjahr aber wir haben unser Potenzial oft genug schon unter Beweis gestellt. In Wackersdorf zum Beispiel mit der drittbesten Zeit im Qualifying. Nächstes Jahr wird dann voll angegriffen und hoffentlich ganz vorne mitgekämpft“, so Fusen.