Mittwoch, 18. Oktober 2017
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DKM
01.06.2017

Paul-Jeremy Voegeding in den Top-Fünf der DSKC

Zum ersten Mal in diesem Jahr wurde es ernst für Paul-Jeremy Voegeding: Nachdem er den Auftakt der Deutschen Kart Meisterschaft in Ampfing ausließ, startete der 18-Jährige nun am vergangenen Wochenende in Kerpen durch. Trotz eines Ausfalls im zweiten Rennen, blickte Paul-Jeremy dank seiner tollen Leistung auf einen erfolgreichen Auftritt zurück.

Nach einem durchwachsenen Jahr 2016,  mischte Paul-Jeremy Voegeding für 2017 die Karten neu. Der Nachwuchspilot wechselte zurück in das KKC Racing Team und zeigte beim zweiten Lauf des DMSB Schaltkart Cup, dass dieses die richtige Entscheidung war.
Bereits zu Jahresbeginn absolvierte der Nachwuchsrennfahrer einige Testrennen und stellte sich damit auf sein neues Rennmaterial ein, auf dem traditionsreichen Erftlandring in Kerpen fuhr er nun sein erstes Meisterschaftsrennen. Der Baden-Württemberger brauchte keinerlei Eingewöhnungszeit und sicherte sich bereits im Zeittraining einen starken neunten Platz. „Ich war von Anfang an fokussiert, das war ein guter Auftakt“, war der Fahrer aus dem KKC-Racing Team sichtlich zufrieden.

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Auch die extrem hohen Temperaturen bis zu 30 Grad brachten den angehenden KFZ-Mechatroniker nicht aus der Fassung. In den Heats knüpfte Paul-Jeremy nahtlos an seine tolle Performance an und raste zwischen den 33 Fahrern auf Platz fünf und neun. „Ich konnte mich vorne fest beißen“, freute sich der 18-Jährige über Startposition neun für das erste Finalrennen.

Passend zum Endlauf gab Paul dann richtig Gas. Auf dem 1.107 Meter langen Erftlandring ließ der Karlsruher ein Kart nach dem anderen hinter sich und verpasste nur um Haaresbreite das Treppchen. „Das war ein tolles Rennen, ich hatte stets die Chance, ganz vorne anzugreifen“, strahlte Paul nach dem ersten Durchlauf.

Hochmotiviert startete der sympathische Kartfahrer auch in das zweite Rennen, musste jedoch einen Rückschlag verkraften – ein abgefallener Zündkerzenstecker stoppte ihn jedoch kurz nach dem Start. „Das ist natürlich extrem bitter, ich hätte Chancen auf die Top-Drei gehabt“, ärgerte er sich im Ziel, blickte aber letztlich auf ein erfolgreiches Wochenende zurück, „wir können trotzdem sehr zufrieden sein. Die Performance hat vom Anfang bis zum Ende gepasst. Das Wetter und die Bedingungen auf der Strecke waren ebenfalls nicht einfach. Ich bin noch nie bei solchen hohen Grip-Verhältnissen gefahren. Ein Danke noch an die Sponsoren allen voran Fa. VISUCOM und an KKC-Racing, SRP-Modena, Heivotech und meinem Mechaniker Max Weidlich. Ohne die solch ein Ergebnis nicht möglich gewesen wäre.“