Mittwoch, 20. September 2017
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CIK/FIA
15.09.2017

Parolin Deutschland mit Podiums-Performance

Gemeinsam mit dem Parolin-Werksteam stellte sich Parolin Deutschland mit dem Piloten David Detmers der Herausforderung des KZ2 Super Cups in Wackersdorf am vergangenen Wochenende.
 
„Mit dem Parolin-Chassis mussten wir uns auf für uns komplett neue Bedingungen einschießen. Neu für uns waren die Bridgestone-Reifen, deren Charakteristik und Bedürfnisse wir noch nicht kannten”, schildert Teamchef Michael Schmitt.
 
Dieser Rückstand war jedoch relativ schnell aufgeholt, da das Parolin hervorragend mit den Reifen harmonierte. Detmers konnte sich in allen freien Trainings in den Top-Drei seiner Gruppe sowie den Top-Fünf im Gesamtfeld etablieren. „Der Speed war da, nun galt es den Reifen und die Strecke 'lesen' zu lernen, was nicht immer einfach war. Jedoch verstanden wir das ebenfalls recht schnell und fühlten uns gerüstet für die meisten Eventualitäten ab der Qualifiaktion”, so Schmitt.
 
Man rechnete allerdings nicht damit, dass man einen Reifensatz für das Zeittraining erwischte, der von allen zuvor verwendeten Reifensätzen stark abwich. In der Qualifikation erreichte man so nur den neunten Patz in der Gruppe sowie den 44. Rang im gesamten Feld. In den Heats von Position 13 startend, warteten dann ein Ausfall durch einen Unfall, aber auch einige Top-Platzierungen auf das Team. Leider war die Freude der guten Ergebnisse auch nur von kurzer Dauer, weil diese durch Spoilerstrafen meist wieder zunichte gemacht wurden. Letztlich reichte es nicht zur Finalqualifikation.
 
„Trotzdem sind wir überaus zufrieden und stolz auf unsere Leistung. Mehr oder weniger aus dem Stand heraus, eine solche Pace gehen zu können, spricht für sich und bedarf nicht vieler Worte. Wir möchten uns an dieser Stelle für die tolle Unterstützung des Parolin Werksteams bedanken, das uns immer mit Rat und Tat zur Seite stand! Vielen Dank auch an all unsere Team Mitglieder, die vor dem Live-Stream oder direkt bei uns an der Rennstrecke mitgefiebert und die Daumen gedrückt haben”, fasst Schmitt zusammen.