Mittwoch, 18. Oktober 2017
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ADAC Kart Academy
29.01.2017

Nachhaltige Nachwuchsförderung mit Chance auf Formel 4

Der ADAC ergänzt die neue ADAC Kart Academy mit einem umfangreichen Förderprogramm, in dem der Kart-Pilot mit dem größten Talent in den Automobilsport aufsteigen und sich in der ADAC Formel 4 beweisen kann.

In einer Sichtung am Ende der Debütsaison der ADAC Kart Academy im Rahmen der Kart-Weltmeisterschaft in Wackersdorf (9./10. September) qualifizieren sich die zwei besten Fahrer für das ADAC Kart Junior Team und starten 2018 mit finanzieller Unterstützung in der nächsthöheren OK-Kategorie. Beide Förderkandidaten kämpfen dann weiter um ein Fördercockpit in der ADAC Formel 4. Bei der Sichtung werden die drei besten der Jahreswertung der ADAC Kart Academy 2017 berücksichtigt sowie zwei weitere Fahrer, die von einer Jury ausgesucht werden. 
 
„Das Konzept der ADAC Kart Academy, dem Nachwuchs einen unkomplizierten Zugang zum Motorsport zu ermöglichen, setzen wir mit einem nachhaltigen Förderprogramm nun konsequent fort”, sagt ADAC Sportpräsident Hermann Tomczyk. 
 
„Ich freue mich, dass wir gemeinsam mit dem ADAC die ADAC Kart Academy um ein durchgängiges und schlüssiges Förderkonzept ergänzen können”, so der ehemalige Formel-1-und DTM-Pilot Ralf Schumacher, der sich gemeinsam mit dem ADAC in der ADAC Kart Academy engagiert. 
 
Mit der ADAC Kart Academy ermöglicht der zweigrößte Automobilclub der Welt gemeinsam mit seinen Partnern ein direktes Sprungbrett in den Automobilsport, wie beispielsweise die ADAC Formel 4. In der Premierensaison der ADAC Kart Academy sind fünf Veranstaltungen im Rahmen des ADAC Kart Masters, der Deutschen Kart Meisterschaft (DKM) und des Kart-WM-Laufes in Wackersdorf geplant. Die jungen Nachwuchstalente im Alter zwischen 12 und 14 Jahren treten an den Rennwochenenden auf identischen Karts gegeneinander an. 
 
Die einheitlichen Karts werden von der Firma OTK Germany zur Verfügung gestellt und zu den Rennstrecken transportiert. Vor dem Saisonstart werden die Karts nach dem Zufallsprinzip zugeteilt, die Chassis werden individuell auf die Fahrerinnen und Fahrer eingestellt. Die Betreuung an den Rennstrecken kann vom eigenen Team erfolgen oder nach Vereinbarung von OTK Germany übernommen werden. Zum Einsatz kommen Karts aus der Klasse OK-Junior von Typ Exprit mit Motoren von Vortex, dazu sind Einheitsreifen vorgesehen. Die Teilnehmeranzahl ist auf 34 Fahrerinnen und Fahrer beschränkt. Einschreibungen sind online unter www.adac.de/kart-academy möglich.