Donnerstag, 21. September 2017
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ADAC GT Masters
14.09.2017

RWT Racing kommt mit Zuversicht nach Sachsen

Am kommenden Wochenende, vom 15. bis 17. September 2017, kommt das ADAC GT Masters zum Sachsenring. Damit endet für die „Liga der Supersportwagen“ die mehrwöchige Pause. Mit den beiden Läufen in Sachsen wird der finale Herbst eingeläutet. Dieser wird allerdings nur von kurzer Dauer sein, denn innerhalb von nur einer Woche fallen die Titelentscheidungen im ADAC GT Masters. Nach dem Sachsenring geht es für die GT3-Topliga Deutschlands eine Woche später zum Finale nach Hockenheim. Hoch motiviert reist auch RWT Racing zum Sachsenring.

„Wir hoffen dort eine gute Rolle spielen zu können“, sagt Sven Barth. Die letzten Rennen mit vorzeitigen Ausfällen waren durch unglückliche Umstände begründet. Dann kam noch Technikpech dazu. In der Summe dieser Geschehnisse kann man beim Team von Gerd Beisel in diesem Jahr nur eingeschränkt zufrieden sein. Mit der neuen Corvette C7 GT3 R hatte man sich beim Sportwagenteam aus Eberbach in der Summe bessere Resultate erhofft. Für die restlichen Läufe in dieser Saison möchte man auf jeden Fall Widergutmachung betreiben.

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„Der Sachsenring dürfte der Corvette ganz gut liegen. Die bergauf und bergab Passagen kommen uns eigentlich entgegen. Außerdem liebt die Corvette schnelle Kurven, so dass wir hier voll bei der Musik sein können“, meint Maximilian Hackländer. Im Normalfall kommt die Strecke den Fahrzeugen mit dem Mittelmotorkonzept entgegen. Im letzten Jahr hat das Team von Callaway Competition diese rein theoretische Aussage mit einem Sieg auf dem 3,671 Meter langen Sachsenring entkräften können. „Allein dieses Resultat gibt uns Hoffnung, dass wir auf dem Motorrad-Grand Prix-Kurs gut bestehen können“, blickt Teamchef Gerd Beisel voraus.

RWT Racing hat nach den bisherigen Läufen eine durchwachsene Bilanz aufzuweisen. An erster Stelle steht der zweite Platz beim dritten Saisonlauf auf dem Red Bull Ring. Insgesamt wurde man jedoch unter Wert geschlagen. Die Gründe dafür sind bekannt. „Ich kann dem Team nur bescheinigen, dass alle ihren Job gut machen und wir alles in die Waagschale werfen. Doch das Rennglück war bisher nicht so oft auf unserer Seite“, meint Gerd Beisel weiter.

RWT Racing hat sich für das Gastspiel in Sachsen eine Menge vorgenommen und will die Pechsträhne beenden. „Wenn wir uns keine Fehler erlauben und voll konzentriert zu Werke gehen, sollten wir uns einiges ausrechnen können“, sagt Sven Barth. Der Weinheimer hat an den Sachsenring gute Erinnerungen. 2013 holte er als Gaststarter zusammen mit Gerd Beisel in der Corvette Z06.R GT3 einen Laufsieg in der Gentlemen-Wertung.