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SAKC
24.05.2016

CV Racing by HTP auf ADAC Kart Cup-Podium

Der Schweppermannring in Ampfing war am vergangenen Wochenende Austragungsort des ADAC Kart Cup Saisonauftaktes. Mit von der Partie war dabei auch das CV Racing Team by HTP. Die Kosmic Kart-Mannschaft startete mit fünf Piloten im Schlepptau bei der Großveranstaltung in Oberbayern und konnte durchweg überzeugen. Bei den X30 Junioren sicherte man sich mit Jan Philipp Springbob sogar den zweiten Platz in der Tageswertung. 
 
171 Fahrerinnen und Fahrer trafen sich am zurückliegenden Wochenende auf der Kartbahn im bayerischen Ampfing. Bei bestem Wetter mit strahlendem Sonnenschein bekamen die Zuschauer rund um den 1.063 Meter langen Schweppermannring einiges geboten. Voll besetzte Klassen sorgten für spannende Rennen und forderten Mensch und Material zu Höchstleistungen. Im Hinblick auf das anstehende ADAC Kart Masters auf selbiger Strecke nahm auch CV Racing by HTP an der Veranstaltung teil, um sich bestmöglich auf die kommenden Aufgaben vorzubereiten. 
 
Als Solist schickte das Team um Christian Voß Josh Dufek bei den OK Junioren an den Start. In der neuartigen Klasse der CIK FIA mit getriebelosen Motoren ist der junge Wahlschweizer in dieser Saison dabei, sich mit dem Material und den neuen Strecken vertraut zu machen und sich an die spezielle Fahrweise zu gewöhnen. Mit Platz 19 im Zeittraining lag Josh noch hinter seinen Erwartungen. In den Rennen überquerte der Nachwuchsrennfahrer das Ziel als 18. respektive 15. und sammelte so wichtige Rennpraxis. 
 
Zwei Piloten gingen bei den X30 Junioren unter der Bewerbung von CV Racing by HTP auf die Reise. Jan Philipp Springbob bestätigte dabei seine in dieser Saison andauernde Erfolgssträhne. Nach einer tollen Vorstellung beim vergangenen ADAC Kart Masters-Auftakt in Hahn, überzeugte der Youngster auch in Ampfing. Mit Platz vier im Zeittraining unterstrich Jan Philipp bereits seine Ambitionen. Auch in den Rennen gehörte der Kosmic Kart-Pilot zu den Siegesfavoriten. Im ersten Durchgang schaffte er es bis auf Rang zwei nach vorne und raste in Schlagdistanz zum Führenden in das Ziel. Im zweiten Wertungslauf lieferte er sich heiße Positionskämpfe mit seinen Kontrahenten und fuhr letztlich als guter Dritter in das Ziel. 
 
Neben Jan Philipp ging Justin Krasniqi als einer von 34 Fahrern ins Rennen. Im Zeittraining lieferte der junge Racer mit Platz 17 eine solide Leistung ab. Nach Rangeleien im ersten Wertungslauf fiel Justin auf Platz 19 zurück und musste im anschließenden zweiten Rennen bedauerlicherweise einen Ausfall verzeichnen. 
 
Hendrik von Danwitz und Nadja Franziska Hauber stellten sich den Herausforderungen in der stark besetzten X30 Senior-Kategorie. Zu Beginn des Wochenendes feierte Hendrik von Danwitz dabei einen starken Einstand. Als Siebter qualifizierte sich der am Vortag 17 Jahre alt gewordene Kartfahrer für den ersten Durchgang. Seine aussichtsreiche Position setzte er dort jedoch nicht um. Kurz nach dem Start wurde Hendrik in eine Kollision verwickelt und schied vorzeitig aus. Auch im zweiten Lauf war das Glück nicht auf der Seite des Tönisvorsters. Nach wenigen Runden musste er sein Kart im Aus abstellen.
 
Nadja Franziska Hauber startete mit Position neun im Zeittraining ebenfalls hoffnungsvoll in die Rennläufe. Doch schon im ersten Durchgang musste sie einen herben Rückschlag verkraften. Auch Nadja wurde in eine Kollision verwickelt und war gezwungen das Rennen vorzeitig zu beenden. Im zweiten Wertungslauf zeigte sie dann jedoch noch eine starke Aufholjagd. Vom Ende des Feldes preschte sie mit schnellen Rundenzeiten bis auf Rang 18 nach vorne. 
 
Trotz der Vielzahl an Ausfällen blickt Christian Voß dem kommenden ADAC Kart Masters-Wochenende positiv entgegen: „Wir konnten heute insbesondere in den X30-Klassen unsere Leistungsfähigkeit unter Beweis stellen. Bei Jan Philipp lief alles reibungslos – auch Nadja und Hendrik hätten den Speed dazu gehabt, ganz vorne mitzufahren. Leider war das Rennglück heute jedoch nicht auf unserer Seite. In ein paar Tagen haben wir wieder die Chance anzugreifen, dann heißt es auf ein Neues Vollgas zu geben.“
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