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USCC
27.08.2015

Schwieriges Rennen für Christopher Haase

Die United SportsCar Championship (USCC) neigt sich seinem Ende entgegen. Am vergangenen Wochenende wurde am Virginia International Raceway das drittletzte Rennen der Saison ausgetragen. Für Christopher Haase, seinen Teamkollegen Dion von Moltke und das Paul Miller Racing Team ein äußerst wichtiges Rennen, immerhin kam man als zweitplatzierte Mannschaft beziehungsweise als zweitplatziertes Fahrer-Duo zu der Naturrennstrecke in der Nähe von Alton in Virginia und wollte nach Möglichkeit die Führung in der GTD-Gesamtwertung der USCC zurückerobern.
 
In den freien Trainings konnte man den Audi R8 LMS optimal auf den anspruchsvollen Kurs abstimmen, im Qualifying war Dion von Moltke dann auch der Schnellste und so konnte man das Rennen von der Pole-Position aus in Angriff nehmen. „Besser ging’s natürlich nicht“, so Christopher Haase, der den Start-Turn von der Boxengasse aus sah. „Dion ist einen tollen ersten Stint gefahren und konnte sich zunächst sogar etwas absetzen.“
 
Beim ersten Boxenstopp, zu dem von Moltke auf Position zwei liegend an die Box kam, übernahm Christopher Haase das Auto. Und auch er war zu Beginn schneller als der führende Ferrari, fast sah es so aus, als könnte er die Führung übernehmen. Doch spätestens nach dem dritten, kurzen Boxenstopp war klar, dass es für die Audi-Crew in Virginia schwierig werden würde. Durch die steigenden Temperaturen bekam Christopher Haase Probleme – und musste den Ferrari ziehen lassen, während von hinten in Riesenschritten ein konkurrierender Aston Martin näher kam.
 
„Ich habe versucht zu pushen, ich musste alles geben, doch es war extrem schwierig. Schlussendlich hatte ich beim Anbremsen nach der langen Gegengerade plötzlich Lock-Up an der Hinterachse und musste den Audi R8 LMS in einen Dreher zwingen, um rechtzeitig vor der Streckenbegrenzung stehenzubleiben“, erzählt Christopher Haase, der am Ende noch den fünften Rang absichern konnte: „Jetzt fehlen uns acht Punkte auf die Führenden in der GTD Klasse und nur zwei Punkte auf Platz zwei. Wir werden in den nächsten beiden Rennen alles geben und wir sind überzeugt, dass der Titel nach wie vor in Reichweite ist!“
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