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DKM
08.05.2014

KKC Racing: Starke Performance, schlechte Ausbeute

Der Auftakt der Deutschen Kart Meisterschaft (DKM) am vergangenen Wochenende hätte für das KKC Racing Team deutlich besser verlaufen können: Auf dem 1.060 Meter langen Schweppermannring im bayerischen Ampfing überzeugten die Fahrer des Gillard-Teams mit Top-Zeiten, aber leider fehlte am Ende des Wochenendes das nötige Rennglück.

Als amtierendes Meisterteam startet KKC Racing in die diesjährige DKM-Saison und möchte gemeinsam mit André Matisic den Titel verteidigen. Trotz weniger Testkilometer in den Wintermonaten fuhr der Hamburger direkt auf einem hohen Niveau und startete im Zeittraining mit einem fünften Platz in das Renngeschehen.

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Auf feuchter Strecke mischte Matisic auch in den Heats vorne mit. Als Siebter nahm Matisic das erste Finale in Angriff, doch schon während einer turbulenten Anfangsphase fiel er etwas zurück und musste das Rennen vorzeitig beenden. Trotz des kleinen Rückschlages, zeigte sich Matisic vor dem Start zuversichtlich: „Im vergangenen Jahr bin ich in Hahn von 14 auf Eins gefahren. Warum sollte das auch nicht hier funktionieren.“ Zum Sieg reichte es am Ende nicht, aber mit Rang elf rutschte er nur knapp an den Top-Ten vorbei.

Neben ihm waren auch noch Calvin Gebhardt und Julia Leopold in der DKM vertreten. Für Gebhardt war es das erste Rennen auf internationalem Terrain. Trotz der geringen Erfahrung hielt er mit seinen Kontrahenten mit und verbesserte sich stetig. Nach den Vorläufen 33. kämpfte sich Gebhardt während der Rennen auf Position 22 und 23 nach vorne. Großes Pech hatte indessen Julia Leopold. Nach Top-Zeiten am Freitag galt sie als Geheimfavoritin, doch in den Heats ging alles schief und Leopold verpasste als 35. den Finaleinzug. „Für Julia tut es mir sehr leid. Sie war am Freitag richtig schnell, leider verliefen die Heats sehr schwierig. Einen schönen Lernprozess zeigte Calvin: Mit seinem ersten Rennen in solch einem internationalen Feld darf er zufrieden sein“, lobte Teamchef Knut Weinhardt seine Schützlinge.

Eine schwere Aufgabe hatte auch Paul-Jeremy Voegeding zu bewältigen. In der Schaltkart-Klasse traf er auf die derzeitig weltbesten Piloten – insgesamt rollten 63 Fahrer an den Start. Voegeding kämpfte aber schon seit dem Freitag mit der Abstimmung seines Karts. Als 49. lag Voegeding nach dem Qualifying weit hinter seinen Erwartungen. In den Heats kam neben zwei 14. Plätzen auch noch ein Ausfall hinzu, wodurch Voegeding im Hoffnungslauf starten musste.

Trotz einer guten Performance verpasste Voegeding mit einem 14. Rang sein Finalticket. „Die Teilnehmer bei den Schaltkarts sind unglaublich stark. Da darfst du dir keinen Fehler erlauben. Letztlich hat Paul das Beste herausgeholt und sehr viel dazu gelernt.“ In zwei Woche reist die Mannschaft zum nächsten Rennen. Dann findet in Hahn der erste Lauf des ADAC Kart Masters (AKM) statt.
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