Sonntag, 7. August 2022
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Automobilsport
15.12.2014

Projekt Reiter und KTM: Neue Details zum GT-Fahrzeug

Die Reiter Engineering GmbH & Co KG und die KTM Sportcar GmbH haben mit ihrer Ankündigung, an einem neuen KTM-Rennfahrzeug zu arbeiten, für viel Aufsehen in der Szene gesorgt. Jetzt gibt es weitere Details für die Interessenten, die ab 2015 auf ein von SRO und Pirelli World Challenge homologiertes GT4-Rennauto aus den Händen von Reiter Engineering vertrauen können.

Das neue Rendering von Kiska, das bereits nahe am finalen Design des neuesten KTM-Rennautos liegt, zeigt einen spektakulären Boliden im für KTM typischen, futuristischen Design. Doch nicht nur die Optik soll begeistern: Auch die Technik, die sich unter der völlig neu gestalteten Außenhaut verbirgt, wird auf dem allerneusten Stand sein.

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Der Inhaber von Reiter Engineering, Hans Reiter, erläutert weitere technische Details: „Wir homologieren das neue Fahrzeug im ersten Schritt für die SRO GT4 sowie für die Pirelli World Challenge GT-S-Klassen.“ Der neue KTM-Rennwagen wird aus dem bekannten und bewährten 2,0 Liter TFSI Motor rund 320 PS generieren, gekoppelt ist er dabei an ein sequentielles Sechsgang-Getriebe der Firma Holinger, natürlich mit Paddleshift. „Darüber hinaus gibt es ein Rennsport-ABS. Hinsichtlich des Gewichts orientieren wir uns an der aktuellen SRO GT4-Praxis. Letztendlich müssen wir aber natürlich abwarten, welches Gewicht und welche Leistung uns die SRO beziehungsweise die Pirelli World Challenge im Rahmen der ‚Balance of Performance‘ zuteilen werden“, so Hans Reiter weiter.

Preislich soll der exklusiv bei Reiter Engineering gefertigte respektive erhältliche GT4-Renner im von der SRO vorgegebenen GT4-Preisbereich liegen. Hans Reiter: „Wenn man bedenkt, was dem Kunden hier an modernster Rennsporttechnik bei einem gleichzeitig beeindruckenden Sicherheitskonzept geboten wird, dann kann man wirklich von einem außergewöhnlich guten Preis-Leistungsverhältnis sprechen. Und da das neue Auto auf dem KTM X-BOW basiert, bekommt der Kunde ein Sportgerät, das bereits seit sechs Jahren auf den Rennstrecken dieser Welt erprobt ist. Der nächste große Meilenstein für uns ist jedenfalls der BoP-Test der SRO im Frühjahr.“
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