Sonntag, 20. Oktober 2019
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Renault Twingo Trophy
25.09.2013

Saarland-Rallye bringt vorzeitige Entscheidung

Nach einer viereinhalbmonatigen Sommerpause trafen die Teams der Renault Twingo R1 Trophy bei ihrem fünften und vorletzten Lauf zur 43. Internationalen Saarland Rallye wieder aufeinander. Mit einem 22 Punkte Vorsprung reiste Raschke und Hirsch ins Saarland und wussten im Vorfeld, dass sie die Möglichkeit haben, vorzeitig die Trophy zu entscheiden.

Dabei lagen aber noch 14 Wetungsprüfungen über ca. 165 Kilometer vor ihnen, die teilweise über Wirtschaftsstraßen, Schotterpassagen und Plattenwegen führten. Um den Titel vorzeitig feiern zu können, reichte dem Team aus dem Erzgebirge ein zweiter Platz, aber Hendrik wollte nicht all zu sehr auf Sicherheit fahren.

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„Mann muss seinen Rhythmus und seine Konzentration beibehalten, sonst macht man leicht Fehler“, sagt Hendrik vor der Rallye. „Und hier bei den vielen Abzweigen liegt man schnell im Feld, wo man nur mit Glück wieder auf die Straße kommt.“ Freitagabend wurden vier Wertungsprüfungen am Stück über 100 Kilometer Gesamtstrecke gefahren. Sofort setze sich das Twingo-Team Raschke / Hirsch an die Spitze und konnte 47 Sekunden auf den nächsten Twingo herausfahren. „Es läuft sehr gut für uns und der Twingo fährt ohne Probleme“, sagte Alexander Hirsch zufrieden. Doch die Rallye sollte am Samstag erst richtig losgehen. Weitere zehn Wertungsprüfungen standen am Samstag auf dem Zeitplan und Raschke / Hirsch hielten den Speed hoch. Bis zum Mittagsservice fuhren sie neun Bestzeiten in der Trophy und bauten ihren Vorsprung auf 2:26,7 Minuten aus.

Auch ein kleiner Verbremser und ein kurzer Besuch auf einem Feld bremsten die beiden nicht ein. Nach WP 14 stand es dann endlich fest. Mit einer beeindruckenden Fahrt gewannen Hendrik Raschke und Alexander Hirsch den fünften Renault Twingo Trophy-Lauf mit 2:30,2 Minuten Vorsprung vor Sindermann und sicherten sich somit den Gesamtsieg 2013. „Ich kann es kaum glauben, dass wir die Trophy nun gewonnen haben. Das Auto lief perfekt und das gesamte Team hat extrem gute Arbeit gemacht“, war Hendrik im Ziel sichtlich erleichtert. Nun heißt es für beide bonjour France Ende November bei der Rallye du Var.