Dienstag, 19. November 2019
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ROTAX Grand Finals
27.11.2013

Denis Thum überzeugt mit Topzeiten

Vom 13. bis 16. November 2013 fanden im Nola Motorsportpark im amerikanischen New Orleans die ROTAX Grand Finals 2013 statt. Dazu reiste der von ROTAX nominierte Kartsport-Klimm-Fahrer Denis Thum an, um sich in der Klasse DD2 mit den weltweit 72 besten Fahrern dieser Klasse zu messen. Das gesteckte Ziel war der direkte Einzug ins Finale, ohne Hoffnungslauf.

Nachdem die Karts an die Teilnehmer verlost waren, mussten Sitze, Reifen und weitere Kleinigkeiten montiert werden und es ging in die freien Trainings. Insgesamt standen fünf Trainingseinheiten auf dem Plan, die ausschließlich zum Abstimmen von Chassis und Motor auf die Hochgeschwindigkeitsstrecke von New Orleans genutzt wurden.

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Das Zeittraining aller 72 Fahrer, das Denis auf Gesamtplatz 27 beendete, ergab für Thum Startpatz 13 für die drei nachfolgenden Heats. Diese beendete er jeweils auf Platz 14, 13 und acht. Aufgrund dieser Platzierungen startete Thum im folgenden Prefinale von Platz 19 aus ins Rennen. In diesem Lauf verbesserte sich Denis um fünf Positionen nach vorne, wurde am Ende als 14. abgewinkt und fuhr mit 18 Tausendstelsekunden Rückstand die zweitschnellste Rennrunde. Im abschließenden Finale folgten einige Positionswechsel und Denis lag bis zur vorletzten Runde auf dem achten Platz, bis Thum von einem Kontrahenten von der Bahn geschoben wurde. Thum musste sich auf Position 25 wieder ins Feld einordnen und überquerte auch auf dieser Position die Ziellinie. Trotz dessen wurde Thum die drittschnellste Rundenzeit notiert.

„Die Grand Finals in New Orleans waren eine sehr schöne und gut organisierte Veranstaltung. Die Starterfelder waren sehr hochkarätig, was die gefahrenen Rundenzeiten beweisen“, so Teamchef Bernd Klimm. „Dass Denis die Topzeiten der Spitze mitgehen konnte, war zu erwarten und zeigt, dass er zu den Toptitelanwärtern gehört. Die Strecke des Nola Motorsportparks verlangte den Fahrern alles ab, trotzdem ließ Denis seinen Fahrerkollegen immer Luft zum Leben, was leider nicht immer alle Fahrer so machten, aber ‚that's racing‘“, so Klimm abschließend.