Montag, 5. Dezember 2022
Motorsport XLDas Motorsport MagazinVorschau Abonnement
NAKC
04.09.2013

NAKC-Titel für Bollacke Brüder

In ihrer ersten Saison wussten die beiden Brüder, Sam und Tom Bollacke, direkt zu überzeugen. Beim letzten Rennen zum Norddeutschen ADAC Kart Cup mischten die Youngsters erneut vorne mit. Sam sicherte sich die Meisterschaft in der Klasse Bambini-Gazelle und Tom wurde Vizemeister bei den X30 Junioren.

Einfache Bedingungen warteten jedoch nicht beim NAKC-Finale in Geesthacht. Zeitweiser Regen und eine halbnasse Strecke verlangten vollste Konzentration. Youngster Sam Bollacke kam damit aber bestens zu Recht. Nach zehn Laufsiegen im Saisonverlauf wollte er auch beim Finale wieder ganz oben auf dem Siegerpodium stehen.

Anzeige
Im Zeittraining sah es für den Piloten des im-racing Teams schon sehr gut aus. Als Zweiter hatte er eine gute Ausgangsposition für die Rennen und lieferte sich im ersten Rennen einen packenden Kampf an der Spitze. Nach mehreren Überholmanövern schaffte Sam es, sich frei zu fahren und siegte letztendlich mit elf Sekunden Vorsprung. Im zweiten Umlauf machte er es weniger spannend. Er enteilte seinen Verfolgern vom Start weg und hielt im Rennen sogar drei leistungsstärkere Fahrer in Schach. Entsprechend groß war die Freude im Ziel: Neben einem weiteren Doppelsieg stand Sam auch als neuer NAKC-Meister fest. „Das ist ein tolles Ergebnis, in meiner ersten Saison direkt die Meisterschaft zu gewinnen, damit habe ich nicht gerechnet. Ein großer Dank an mein Team und alle Helfer“, freute sich der Nachwuchspilot im Ziel. Eine Krone setzte er dem Wochenende noch mit einer Rundenbestzeit auf, Sam fuhr gleich eine Sekunde schneller als die Bambini-Gazelle im Jahr 2012.

Bei den X30 Junioren traf Bruder Tom Bollacke auf starke Konkurrenz aus dem ADAC Kart Masters. Einschüchtern ließ er sich davon aber nicht und fuhr im Zeittraining auf Startplatz zwei. Das erste Rennen startete jedoch nicht wie erhofft. Probleme mit seinen Reifen warfen ihn zurück. Zu Rennmitte fand er aber in seinen Rhythmus und wurde auf Rang sechs abgewinkt. Der Start zum zweiten Durchgang verlief ebenfalls nicht nach Plan. Tom rutschte bis auf Position acht ab, machte im Rennverlauf aber wieder Boden gut und war zwischenzeitlich sogar Vierter. Beim Überqueren der Ziellinie durfte er sich über Platz fünf freuen. Für die Meisterschaftswertung sammelte er damit fleißig Punkte und war am Ende ganz aus dem Häuschen: „Ich bin Vizemeister, das kann ich noch gar nicht glauben. Auch ich möchte meinen Eltern und meinem Team für die tolle Unterstützung danken.“

In fünf Wochen wartet auf das Duo nun das Highlight des Jahres. Beim ADAC Bundesendlauf im badischen Liedolsheim treffen Sam und Tom auf die besten Piloten Deutschlands und kämpfen um den begehrten Bundestitel.
Anzeige