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Histo Cup Austria
04.07.2013

Start frei für einen heißen Sommer im wilden Osten

Anfang Juli, die Sommerferien stehen vor der Türe – und auch der Histo-Cup Austria startet in seine heiße Phase: Nach dem erfolgreichen Deutschland-Gastspiel in Hockenheim beginnt mit dem Pannoniaring kommendes Wochenende und dem Slovakiaring Anfang August die bereits traditionelle Ost-Tournee.

Bevor mit dem Bosch Race Anfang September am Salzburgring das nächste historische Highlight in Österreich auf dem Programm steht, geben die Historischen in der ungarischen Puszta Vollgas: Angefangen bei der boomenden BMW 325 Challenge mit knapp 50 Startern, über die Histo-Cup-Boliden nach Anhang K und STW-Wertung, den Young Timern und der Formel Historic ist beim vierten Saisonrennen alles mit dabei, was im Histo-Cup Rang und Namen hat. Fehlen dürfen natürlich auch nicht die Gleichmäßigkeits-Künstler der Classica Trophy, die erstmals seit Brünn im Mai wieder unterwegs sind. Höhepunkt des dichtgefüllten Zeitplans ist zweifellos das Ravenol-1-Stunden-Teamrennen am Samstag Abend.

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Mit dem Rennwochenende auf dem 4,7 Kilometer langen Pannoniaring in der Nähe der Stadt Sarvar in der pannonischen Tiefebene startet das „rasende Automobilmuseum“ Histo-Cup Austria in die zweite Saisonhälfte. Beim vierten Saisonrennen – bzw. dem fünften für die Challenge-Piloten, die bei der Tourenwagen-WM am Salzburgring ja ein fulminantes Gastspiel gaben – tritt die Meisterschaft in die heiße Phase ein: In der Gesamtwertung der Anhang K-Piloten läuft erneut alles auf ein Duell der großen Rivalen des Vorjahres hinaus – Thomas Kaiser auf Mini Cooper S liegt nach sechs Rennen gerade einmal drei Punkte vor Puch-Veteran Bernhard Deutsch. Bei den Spezialtourenwagen führt aktuell Robert Edenhofer auf BMW 2002-16V, der nach vier Siegen bereits einen kleinen Polster auf seine Verfolger, allen voran Alex Wechselberger Alfasud Sprint, herausgefahren hat.

Heiße Phase im Kampf um die „Goldene Ananas“

An Spannung kaum zu überbieten ist der Titelkampf bei den Young Timern: Werner Zegini auf Ford Focus ST170 führt hier punktegleich mit Gustav Engljähringer auf Jaguar V8-STAR die Tabelle an, dicht gefolgt von den Verfolgern Kurt Lechner, Renault Clio V6 und Roland Luger auf Opel Omega. Ebenso knapp der Stand bei den waghalsigen Formel-Piloten: Mit drei Siegen in Folge hat Richard Grafinger auf Lotus 51A hier die Führung übernommen, mit einem Punkt Rückstand folgt Wolfgang Dietmann auf Ralt RT31 im Windschatten. Last but not least der Zwischenstand in der BMW 325 Challenge, die in dieser Saison erstmals als Einheitsklasse der Gruppe N startet: Michael Winkler führt hier mit 141 Zählern vor Dietmar Lackinger und dem schnellen Ungarn Gyögy Makai, der bei seinem Heimrennen erneut einer der heißesten Anwärter auf den Sieg ist.

Ravenol-1-Stunden-Rennen

Während der Freitag ganz im Zeichen des freien Testens steht, ist der Zeitplan am Samstag und Sonntag dicht gefüllt: Von 8:30 Uhr an geht es ohne Atempause durch bis 18:45 Uhr. Dank des Zuschauer-freundlichen Modus kommen Teilnehmer und Zuschauer an beiden Renntagen in den Genuss von Qualiyings und Rennentscheidungen. Highlight ist zweifelsohne erneut das Ravenol-1-Stunden-Teamrennen, bei dem die Meisterschafts-Konkurrenten kurzzeitig das Kriegsbeil begraben und in Teams um den Sieg fighten.