Mittwoch, 26. Juni 2019
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ADAC Chevrolet Cup
28.05.2013

Pole-Position und Platz zwei fürs Pfister-Racing-Team

In der Motorsport Arena Oschersleben wurde am 26. Mai 2013 das zweite Saisonrennen des ADAC Chevrolet Cup-Markenpokals bestritten. Für die insgesamt sechs Rennfahrer des Pfister-Racing-Teams sollte diese Veranstaltung zu einer „Feuertaufe“ werden, denn am kompletten Renntag sorgten starke Regenfälle für sehr rutschige Verhältnisse auf der Rennstrecke.

Instruktor Andreas Pfister dazu: „Für unsere Fahrer waren diese rutschigen Verhältnisse Neuland, denn keiner unserer Jungs hatte im Vorfeld bereits Regen-Erfahrung mit dem Cup-Rennwagen sammeln können. Umso überraschender waren die absolut guten Ergebnisse mit der Tagesbestzeit sowie Pole-Position im Qualifikationstraining sowie den Plätzen zwei und acht im Rennen. Und das ohne einen einzigen Kratzer an den Rennfahrzeugen – ich bin sehr stolz auf unsere Fahrer!“

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Das Pfister-Racing-Team setzte hierbei auf eine bewährte Fahrerbesetzung: Der bekannt schnelle Chevrolet in blau-weißem Design fuhr unter der Bewerbung von „Pfister-Racing by Main-Postlogistik“ mit der Startnummer elf und den Fahrern Marc Coleselli aus Österreich sowie den beiden Schweizern Antonio Citera und Patrick Cicchiello. Der rot-weiße Cruze mit der Startnummer zehn wurde vom Österreicher Christian Neiß gefahren. Sein Teamkollege war Ralf Lammering aus Parsberg (MSC Hemau) unter nordbayerischer Bewerbung im Team „Pfister-Racing by Red Line Oil“. Als dritter Fahrer feierte der Youngster Patrick Wolf aus der Schweiz sein Debüt im Tourenwagen.

Pfister-Racing-Team holt im verregneten Zeittraining die Pole-Position

Marc Coleselli mit der Startnummer elf und Ralf Lammering im Wagen mit der Nummer zehn machten einen fehlerfreien und vor allem schnellen Job und platzierten sich auf den Gesamträngen eins und acht – ein wichtiger Grundstein für das Zweistündige Rennen mit Pflichtboxenstopps und Fahrerwechsel.

Auch zu Beginn des Zweistündigen Langstreckenrennens sollten die Bedingungen auf der Rennstrecke nicht besser werden. Nach wie vor machte starker Regen den Teams und Fahrern zu schaffen und sorgte für sehr schwierige Bedingungen auf der Rennstrecke. Für den Youngster Patrick Wolf war es im wahrsten Sinne des Wortes ein „Sprung ins kalte Wasser“ – denn der junge Schweizer hat noch nie vorher am Steuer des Chevrolet Cruze Cup-Rennwagens gesessen. Er meisterte seine Aufgabe mit Bravour und ließ mit konkurrenzfähigen Rundenzeiten aufhorchen.

Nach der Startfreigabe übernahm das Team „Pfister-Racing by Main-Postlogistik“ mit Marc Coleselli am Steuer sofort die Führung des Rennens. Mit den absolut schnellsten Rundenzeiten setzte sich der blau-weiße Cruze mit 16 Sekunden vor dem Zweitplatzierten ab. Auch Ralf Lammering konnte sich in der Startphase gut zurecht finden und den Anschluss an die vorderen Platzierungen halten. Nach dem ersten Pflichtboxenstopp übergab der Nordbayer das Cockpit an Patrick Wolf, der an die Rundenzeiten anknüpfen konnte.

In der Zwischenzeit hatte auch die Startnummer elf den ersten Boxenstopp absolviert und Patrick Cicchiello übernahm die Führung des Rennens, die er mit schnellen Rundenzeiten auf mittlerweile 21 Sekunden ausbauen konnte. Doch der Vorsprung wurde durch eine „Code 60“-Phase zu Nichte gemacht, im Verlaufe dieser die Konkurrenz bis auf sechs Sekunden aufschließen konnte. In der Endphase des Rennens übernahmen dann Antonio Citera im blau-weißen Cruze und Christian Neiß im rot-weißen Cruze das Steuer. Nach sehenswerten Zweikämpfen kreuzten die beiden auf Gesamtrang zwei und acht die Ziellinie. Ein weiteres tolles Ergebnis für das Team.