Sonntag, 5. April 2020
Motorsport XLDas Motorsport MagazinVorschau Abonnement
ADAC Chevrolet Cup
15.08.2013

Pfister Racing holt Platz 2 und 3 im turbulenten Rennen

Am 11. August 2013 wurde der fünfte Rennlauf des ADAC Chevrolet Cup-Markenpokals in der Motorsport Arena Oschersleben ausgetragen. Die Rennserie beendete mit dieser Veranstaltung die erste Saisonhalbzeit und bot wieder spannende Tourenwagen-Action in einer gemeinsamen Startgruppe mit dem ADAC Logan Cup.

Nach dem bisher erfolgreichen Saisonverlauf mit einem Saisonsieg sowie mehreren Podiumsplatzierungen ging das Pfister-Racing-Team natürlich wieder voll motiviert in das Rennen. Es galt wieder die gute Performance sowie das Teamwork unter Beweis zu stellen, denn im Verlauf des 2-Stündigen Rennens mit Fahrerwechsel entscheiden auch die Strategie sowie die 2-Pflicht-Boxenstopps über Sieg oder Niederlage.

Anzeige
Wie gewohnt brachte das Rennteam aus Franken wieder zwei Chevrolet Cruze Cup Rennwagen an den Start. Am Steuer des blau-weißen Cruze mit der Startnummer elf im Team „Pfister-Racing by Main-Postlogistik“ gingen Antonio Citera (SUI) und Patrick Cicchiello (SUI), beide aus St. Gallen stammend, an den Start sowie Marc Coleselli (AUT) aus Wals bei Salzburg. Der rot-weiße Cruze mit der Startnummer zehn wurde vom Österreicher Christian Neiß gefahren, seine Teamkollegen waren Ralf Lammering aus Parsberg (MSC Hemau) unter nordbayerischer ADAC-Bewerbung sowie Patrick Wolf aus der Schweiz im Team „Pfister-Racing by Red line oil“. 

Im 15-Minütigen Zeittraining zur Ermittlung der Startaufstellung sorgte der Youngster Patrick Wolf für eine kleine Sensation: In seinem erst dritten Rennen im ADAC Chevrolet Cup zeigte er eine tolle Leistung und stellte seinen rot-weißen Cruze auf Startplatz zwei! Nur wenige Zehntelsekunden dahinter konnte sich Marc Coleselli im Team „Pfister-Racing by Main-Postlogistik“ auf Startplatz drei qualifizieren.

Beim Erlöschen der Startampeln gingen sowohl Antonio Citera in der Startnummer elf, als auch Patrick Wolf in der Startnummer zehn hoch motiviert in das Rennen. Beide hatten das große Ziel, noch vor Beendigung der ersten Rennrunde die Führung übernehmen zu wollen. In den ersten Sekunden nach dem Start sah es auch sehr gut aus, dass beide Rennwagen des Pfister-Racing-Teams nach der Führung greifen könnten, denn beide reagierten sehr gut auf die Startfreigabe. Doch beim Einfädeln in die erste enge Linkskurve kam es zu einem Missverständnis zwischen den Piloten und beide hatten an ihren Autos, optische Blessuren zu beklagen. Nach dem kurzen „Start-Gerangel“ fanden sowohl Citera als auch Wolf jedoch wieder schnell in ihren Rhythmus zurück und konnten auf Platz zwei und drei die Verfolgung des Führenden aufnehmen.

Beim ersten Pflicht-Boxenstopp mit Fahrerwechsel nutzen die Mechaniker des Pfister-Racing-Teams die Zeit, um beide Rennwagen wieder so gut wie möglich ohne Zeitverlust in Stand zu setzen. Daraufhin übernahmen dann Patrick Cicchiello in der Nummer elf sowie Christian Neiß in der Nummer zehn das Steuer der Chevrolet Cruze Rennwagen. Beide absolvierten einen absolut fehlerfreien Job und ließen mit schnellen Rundenzeiten aufhorchen. Spannend wurde es allemal nochmals, denn eine „Code-60-Phase“ aufgrund eines Unfalls im Mittelfeld verkürzte die Abstände zwischen den Rennwagen deutlich.

Nach dem zweiten Boxenstopp gingen in der Endphase des Rennens dann Marc Coleselli sowie Ralf Lammering ins Rennen. Coleselli versuchte nochmals alles um den Rückstand auf den Führenden zu verkürzen, musste sich dann letztendlich aber mit Platz zwei begnügen. Lammering konnte seine Rundenzeiten weiter verbessern, fuhr dann aber taktisch den dritten Platz ins Ziel, um weitere wertvolle Punkte für die Meisterschaft zu sichern.