Donnerstag, 30. März 2023
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24h Leipzig
19.11.2013

24h Leipzig 2014 – Eine Erfolgs-Geschichte seit 2006

In knapp zwei Monaten ist es wieder soweit: Die neunte Auflage der 24 Stunden von Leipzig wird auf der Indoor-Kartbahn in Leipzig-Dölzig ausgetragen. Zeit für einen Rückblick. Alles begann im Jahre 2006. Genauer gesagt vom 3. bis 5. Februar 2006. 15 Teams gingen an den Start und verhalfen der Premiere gleich zu einem tollen Debüt.

Nach 1.944 Runden durfte das Team reifen.com (Hannes Hirsch jr., Ronny Gühne, Philip Wulbusch, Marcel Summa, Marian Pasic, Paul Seliger, Steve Müller, Enrico Roick, Teamchef: Olaf Schaberg, Stellvertreter: Achim Seliger) als erster Sieger jubeln. Erwähnenswert war sicherlich auch die Mannschaft von „filmcontrol“. Ohne Kartpiloten, sondern nur mit Mitarbeitern angetreten, hatte man die Anstrengung wohl unterschätzt. Zwischendurch gab man auf, ging für die letzten Runden jedoch nochmals auf die Strecke. Am Ende waren es 1.039 Runden Rückstand.

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2007 waren die 18 Teams dann natürlich besser vorbereitet. Mazda Racing Team G&F gewann verdient mit den Piloten Denny Görsdorf, Sebastian Grunert, Thomas Schaller, Ronny Wechselberger und Yannick Klocke. Teamchef war Jürgen Kauter. Die Organisatoren Hannes Hirsch und David Hofmann durften rundum zufrieden sein. 2008 waren erneut 18 Teams dabei. H&R HBDL (Alexander Starke, Michael Weidemann, Stefan Siepmann, Stephan Epp Hannes Hirsch jr., Manfred Schlösser, Teamchef: Heinz Bröker, Teammanager: Wolfgang Demolt) war die dominierende Mannschaft, die aus der Pole-Position heraus nach 1.648 Runden das Rennen gewann. Von Beginn an dabei, wollte man es diesmal wissen: „Die ersten beiden Jahre waren das Warm-up. Nun waren wir ganz vorne“, lachte Teamchef Bröker nach einem aufregenden Rennen, bei dem man nur vier Runden Vorsprung vor Mazda Racing Team G&F hatte.

Genauso knapp war 2009 der Abstand zwischen Sieger Media Bomb Revival (Georg Schmaranzer, Magnus Lempke, Manuel Metzger, Johannes Neuhauser, Felix Möltgen, Wolfgang Hager, Teammanager: Roland Schmidt, Teammanager: Helmut Huber) und Schubert Motorsport, die in den nächsten Jahren noch auf sich aufmerksam machen sollten. „Es ist schon ein Traum: Wir waren das erste Mal dabei und haben auf Anhieb gewonnen“, so Helmut Huber. 2010 wechselte man dann erstmals in das letzte Januar-Wochenende. Ein Termin, der bis heute Bestand hat. Mit 20 Teams war man komplett ausgebucht. Gesamtsieger wurde das Team Need for Speed (Denny Görsdorf, Fredrik Lestrup, Sebastian Mäder, David Schuster, Marcel Schlenker, Thomas Schaller, Pascal Karsten, Teamchef: Denny Görsdorf, Stellvertreter: Stefan Wendl). Die Oscherslebener Mannschaft von Schubert Motorsport setzte sich am Ende mit 1.634 Runden gegen H&R HBDL (1.631 Runden) und Vorjahressieger Dax Bierbörse / Media Bomb / Scharmüller (1.630 Runden) durch. Einmal mehr gab es keine Probleme bei der Veranstaltung. Die Sodi-Karts liefen einwandfrei, die Organisation war perfekt und die Rennleitung mit Werner Aichinger und David Hofmann hatte alles, wie immer, super im Griff.

2011 waren es wieder 18 Teams und knapp beim Ergebnis. Sieger wurde das Team Laps Kartcenter by WWH (Andreas Koppka, Patrick Thiele, Stephan Epp, Stefan Siepmann, Michael Weidemann, Michael Schöttler, Teammanager: Andreas Kopka, Teammanager: Richard Teichelmann). Nach 1.605 Runden hatten sie 6,905 Sekunden Vorsprung vor Vorjahressieger Need for Speed Team Schubert. Die Frage nach dem Sieger war erst beantwortet, als Rennleiter Werner Aichinger die Zielflagge schwenkte. Davor hätte man nicht unbedingt eine sichere Wette abschließen dürfen. Und als Need for Speed-Teamchef Stefan Wendl später „von einem verdienten Sieger“ sprach, da untertrieb er mit der Leistung seines Teams. In allen anderen Jahren wäre man mit dieser Performance ganz sicher ganz oben auf das Podium gekommen!

2012 war es nicht weniger spannend. Das Team Laps Kartcenter by Goldtimer (Andreas Koppka, Patrick Thiele, Stephan Epp, Stefan Siepmann, Michael Weidemann, Michael Schöttler, Teamchef: Andreas Koppka) verteidigte in der „Blauen Hölle“ von Leipzig den Titel. Mit 16,708 Sekunden kam FANIC by live-strip.com auf den hervorragenden zweiten Platz. Dritter der 18 Teams wurde Need for Speed Team Schubert Motorsport. 2013 gingen wieder 20 Teams auf die Jagd nach dem Sieg. Und wieder war es knapp: Diesmal trennten die Gewinner AVIA Racing (Michael Weidemann, Stephan Epp, Michael Schöttler, Kevin Gögel, Felix Weber, Sascha Molly, Teamchef: Wolfram Weidemann, Stellvertreter: Peter Leipold) und den Zweitplatzierten Turbo Performance nur 10,142 Sekunden. Erstmals probierten die Organisatoren Hannes Hirsch und David Hofmann ein neues Konzept aus. Um den Breitensport zu fördern und nicht immer die gleiche Jagd nach den besten Fahrern zu haben, gab man eine Liste mit den Top-Piloten raus. Von denen dürfen nur jeweils drei in einem Team dabei sein. Und dieses neue Reglement hat sofort super geklappt. Es war in allen Tabellenregionen sehr spannend und Teams und Fahrer hatten das neue Konzept sofort verinnerlicht. Mit dieser neuen Idee hatte SAX Racing den Nerv der Zeit getroffen.

2014 wird man nun zum neunten Mal zu den 24h von Leipzig antreten. Vom 24. bis 26 Januar 2014 geht es wieder rund. Noch gibt es Startplätze beim Rennen. Wer sich als Team anmelden möchte, muss sich allerdings beeilen. Informationen gibt es im Internet unter www.24h-leipzig.com.
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