Sonntag, 25. August 2019
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Euro Kart Cup
14.09.2012

Spannung beim vorletzten Lauf des Euro Kart Cup

Am letzten Wochenende war der Euro Kart Cup zum zweiten Mal in diesem Jahr zu Besuch auf dem Circuit de Lommerange in Frankreich. Wieder einmal war der Wettergott gut gestimmt und bescherte den Fahrern am Samstag sowie am Sonntag bestes Kartfahrerwetter mit Temperaturen um die 28 C°. Spannung war schon im Vorfeld programmiert, da noch keine Meisterschaft entschieden war.

Und auch nach dem zehnten Wertungslauf steht in fast allen Klassen noch die Entscheidung aus. Lediglich in einer Klasse, der Bambini Waterswift, kann man bereits den ersten Gewinner bekanntgeben und ihm gratulieren – Nico Bamberg. Natürlich standen, wie jedes Mal, spannende Rennen mit Überraschungssiegern auf dem Programm.

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Bambini Waterswift

Auch an diesem Wochenende führte kein Weg an Nico Bamberg vorbei, er erzielte mit der Pole im Zeittraining und beiden Siegen in den Wertungsläufen einen optimalen Rennverlauf. Dies brachte ihm die Meisterschaft.

Bambini Gazelle

Spannend bleibt es bei den Bambinis, denn Rene Müller konnte ebenfalls zwei Siege verbuchen und bleibt weiterhin Jens Schmitt dicht auf den Versen. Dritte wurde Aljosha Deneke.

Rotax Micro

Nico Hilgers bleibt weiterhin mit zwei Rennsiegen in Nico Sobots Nacken in der Meisterschaft.

World Formula

Marvin Werner und Pierre Nermerich streiten sich um die Krone in der Klasse der World Formula, so konnte sich Letztgenannter mit zwei Rennsiegen wieder etwas an Marvin Werner herantasten. Alex Schneider liegt auf Platz drei und hat sich etwas Polster auf den vierten Platz verschafft.

C125

In der Klasse der C125 hat sich Thiemo Gerhardt die Tabellenführung mit maximaler Punkteausbeute wiedererarbeitet. Denny Bierreth hatte im ersten Lauf mit technischen Problemen zu kämpfen, welche ihn zu einer Boxendurchfahrt zwangen. Auf Platz drei, jedoch weit abgeschlagen, der letztjährige Meister Stefan Geiger.

Wankel

Unter den Wankelfahrern gab es den ersten Überraschungssieger des Tages – Steve Weis. Noch mit einem schweren Unfall in Spa, profitierte er an diesem Wochenende vom Ausfall des Luxemburger Fernand Kemp im ersten Durchlauf und nutzte diesen klug aus. Dennoch bleibt Fernand weiterhin Führender, dicht gefolgt von Steve Weis und Claude Kerger.

Rotax Junioren

Tobias Müller sicherte sich knapp vor Nico Schell, jetzt  Zweiter in der Meisterschaft, zwei Tagessiege und übernahm somit die Tabellenspitze. Dritter ist weiterhin Fynn Reufel.

CS125 Junioren

Jan Hempel behält die Tabellenführung, musste dennoch sein Kart im ersten Rennen aufgrund von technischen Problemen auf der Wiese abstellen.

X30 Junioren

Eine ebenfalls spannende Klasse in der Meisterschaft sind die X30 Junioren. Simon Steffen zeigte wieder einmal seine fahrerische Klasse und machte seinen Konkurrenten klar, dass dies seine Meisterschaft sein soll. Nichtsdestotrotz zeigen auch die Akteure auf den weiteren Plätzen, Kai Fleschen und Tom Weber, dass sie ihm dicht auf den Versen sind. Zweiter Platz in der Tageswertung erkämpfte sich Simon Blatzek.

Rotax Senioren

Den Tagessieg der Rotax Senioren holte sich Jan Müller und liegt damit auf Platz vier in der Meisterschaft. Führender ist der am Wochenende Zweitplatzierte Nico Stagljar, gefolgt von Marvin Röder und Christian Schmitz.

CS125

Lauter Jubel herrschte als Günther Lakaff seinen allerersten Rennsieg im ersten Durchgang einfuhr. Leider konnte er die Pace im zweiten Rennen nicht ganz mitgehen, dennoch konnte er sichtlich glücklich einen zweiten Platz im zweiten Rennen einfahren. Gewinner des Finales ist Norbert Staszewski, der weiterhin als Zweitplatzierter in der Meisterschaft in Lauerstellung auf den Führenden Sascha Gebhardt liegt. Dritter im Bunde ist Francois Grethen.

X30 Senioren

Auch an diesem Wochenende zeigte der Ex-DKM Fahrer Ken Hoffmann seine Klasse und verwies Chiara Messina und Dorian Jaskulla auf die weiteren Plätze. Aber auch hier bleibt die Meisterschaft spannend.

Die Veranstalter des Euro Kart Cups blicken mit knapp 80 Startern auf ein erfolgreiches Rennwochenende zurück. Jetzt gilt der Blick auf das letzte Saisonrennen auf dem Hunsrückring in Hahn, denn danach zeigt sich wer in welcher Klasse die Nase vorne haben wird und natürlich wer einen von drei Plätzen eines Sichtungslaufs bekommt.