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DKM
17.10.2012

RS Motorsport holt Rang drei in der DKM

Gemeinsam mit seinen Piloten Thomas Krebs, Tim Zimmermann und Marco Paul reiste Maranello-Kart Importeur RS Motorsport zum Finale der Deutschen Kart Meisterschaft ins belgische Genk. Nach einem aufregenden Wochenende, mit zahlreichen Wetterkapriolen, durfte sich die Mannschaft über Rang drei in der Fahrer- und Teamwertung freuen.

Mit zwei Saisonsiegen und einer Pole-Position im Gepäck ging der Däne Thomas Krebs als Favorit auf eine vordere Platzierung in der Deutschen Kart Meisterschaft an den Start. Doch im verregneten Zeittraining landete er als 17. weit hinter seinen Erwartungen.

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Diesen wurde er dann aber in seinen Vorläufen gerecht: Mit Position fünf und sechs, verbesserte sich Thomas auf Startplatz fünf für das erste Finale. In diesem etablierte er sich im Spitzenfeld und konnte zeitweise sogar die Führung übernehmen. Beim Fallen der Zielflagge wurde er als guter Dritter abgewinkt.„Bis jetzt bin ich sehr zufrieden, zum zweiten Lauf haben wir das Setup noch einmal angepasst und es sollte noch eine Steigerung möglich sein“, erklärte der Däne im Vorhinein. Wir schon im Rennen am Vormittag gehörte Thomas zu den Schnellsten und sicherte sich letztlich als Fünfter Rang drei im Gesamtklassement.

Auftrumpfen konnte Teamkollege Tim Zimmermann im Regen am Samstag. Der Pilot aus dem Förderkader der ADAC Stiftung Sport kämpfte in beiden Vorläufen um den Sieg und stand letztlich auf Rang zwei in der Startaufstellung zum ersten Rennen. „Tim ist gestern die besten Rennen des Jahres gefahren“, lobte Teamchef Roland Schneider seinen Schützling. Auch wenn Tim in den Finals etwas zurück fiel, gehörte er mit den Plätzen zehn und zwölf zu den schnellsten deutschen Piloten und fuhr sein bestes DKM-Saisonergebnis ein.

Den Aufstieg in die Königsklasse des Kartsports wagte Marco Paul. Voller Energie kam der Youngster aus Wiesbaden auf Anhieb bestens mit dem KF2-Material zurecht und ließ die Konkurrenz mit Rang zehn in einem Vorlauf aufhorchen. In der Endabrechnung am Samstagabend war er 18. und hatte damit sein Minimalziel erreicht: „Ich wollte den Sprung in die Top-20 schaffen, das ist mir heute gelungen. Nun werde ich versuchen morgen noch etwas nachzulegen.“ Das sollte ihm auch gelingen: Marco kämpfte sich auf Platz 14 im ersten Rennen und Rang elf im zweiten und war damitzweibester Deutscher im gesamten Feld der Deutschen Kart Meisterschaft.

„Ich kann allen Drei nur ein Lob aussprechen“, so Teamchef Roland Schneider am Abend. „Thomas fuhr erneut vorne mit und hätte sogar Vize-Meister werden können. Wirklich positiv überrascht haben auch Tim und Marco. Im Regen am Samstag war Tim in seinem Element und hätte beide Heats gewinnen können. Am Sonntag lief es ebenfalls sehr gut für ihn und er konnte sein bestes Saisonresultat erzielen. Marco hat in der DKM sein Talent bewiesen. Beim ersten Rennen direkt Elfter zu werden, dass ist sensationell. Wenn er noch mehr Vertrauen zur Vorderradbremse findet, fährt er bald um den Sieg“, Schneider weiter.

Am kommenden Wochenende reist RS Motorsport schon zum nächsten Rennen. Auf dem Erftlandring in Kerpen findet das Europafinale des Bridgestone Cups statt.
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