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DKM
18.10.2012

Dennis Anoschin: DKM-Saison mit Höhen und Tiefen

Im belgischen Genk ging am vergangenen Wochenende die Deutschen Kart Meisterschaft 2012 zu Ende. Erneut war die Königsklasse bestens besetzt und verlangte von Dennis Anoschin zum Saisonende noch einmal vollste Konzentration. In den Finals etablierte er sich in den Top-20.

Nach seinen Erfolgen im ADAC Kart Masters und dem DMV Kart Championship hoffte der Wiesbadener auf ein versöhnliches Ende in der Deutschen Kart Meisterschaft. Bis dato lief es darin nämlich nicht so gut für den Nachwuchspiloten aus dem Förderkader der ADAC Stiftung Sport. „Mit meinen Erfolgen in den nationalen Serien konnte ich mein Können unter Beweis stellen, leider lief es in der DKM noch nicht rund. Unfälle und technische Probleme kosteten mich immer wichtige Positionen“, zeigte sich Dennis unzufrieden.

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Leider sollte der Trend auch beim Finale in Genk anhalten. Mit 37 Teilnehmern war die DKM stark besetzt und Dennis konnte am Freitag mit seinen Kontrahenten mithalten. Doch ein Motorschaden warf ihn zurück. „Wir müssen nun das Zeittraining, die Heats und das Finale mit dem gleichen Motor bestreiten, dass kann am Ende zu einem Nachteil werden“, erklärte der Youngster.

In den Heats, bei starken Regenschauern, lief es für ihn noch recht gut, als Zwölfter und 18. schaffte er die direkte Finalqualifikation und durfte aus der 19. Startposition auf die Reise gehen. In den Rennen zeigte Dennis eine solide Leistung und konnte schlussendlich mit den Positionen 19 und 20 seine ersten DKM-Meisterschaftspunkte in dieser Saison einfahren. Trotzdem war die Stimmung am Abend eher zurückhaltend: „In den Rennen hat mir die Motorleistung zu schaffen gemacht, weshalb ich nicht voll attackieren konnte. Dafür lief es aber noch recht gut und ich freue mich über meinen ersten Punkt.“

In wenigen Tagen geht es für Dennis schon zum nächsten Rennen. Beim Europafinale des Bridgestone Cups möchte der Schützling aus dem Storch Motorsport Team wieder ganz vorne mitmischen.
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