Samstag, 22. Februar 2020
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Seat Leon SC
27.10.2011

130 Rennen, 100 Fahrer, eine Reifenmarke

In acht Jahren SEAT Leon Supercopa sind bei rund 100 Fahrern und 130 Läufen unzählige spannende Rennkilometer zusammengekommen. Auch das Team von YOKOHAMA, dem offiziellen und einzigen Reifenausstatter in der Geschichte des Markenpokals, hat mittlerweile ganz schön was auf dem Tacho: Denn die Techniker, Logistik- und Servicemitarbeiter waren stets vor Ort, um sich um Montage, Setup und Reifennachschub zu kümmern.

Mit dem letzten Rennen in Hockenheim ging am 23. Oktober erneut eine erfolgreiche Saison zu Ende. „Nach diesen erfolgreichen, spannenden acht Jahren sagen wir Danke für erstklassigen Motorsport, eine tolle Organisation und viele partnerschaftliche Erfolge, die wir erzielen durften", so Rolf Kurz, YOKOHAMA General Manager Sales & Marketing: „Ich möchte mich auch noch einmal bei allen Mitarbeitern für ihr Engagement und die vielen geopferten Wochenenden bedanken.“

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Beim Deutschland-Start im Jahre 2004 wurden auf den SEAT Leon der 1. Generation noch YOKOHAMA-ADVAN-Reifen mit den Maßen 210/650 R18 verwendet. Mit der schnelleren zweiten Generation kamen stattlichere Slicks in 230/650 R18 zum Einsatz. Nur die Regenreifen entsprechen noch der ursprünglichen Größe. Feuchte Streckenbedingungen sorgten oft für die spannendsten Momente in der Geschichte der Serie – am emotionalsten allerdings gab sich der Supercopa stets, wenn die Sekt-Gischt auf dem Podium spritzte.

Mister Markenpokal Thomas Marschall hat wohl am meisten der insgesamt verspritzten 1.600 Liter Schaumwein abbekommen: Der 47-Jährige wurde dreimal Meister und beendet seine Motorsportkarriere dieses Jahr mit einem Vizetitel. Ganz oben in der Gesamttabelle steht 2011 der Franke Elia Erhart. Doch egal, wer in den letzten acht Jahren auf dem Treppchen stand – seinen Sieg hat er stets auf YOKOHAMA-ADVAN-Reifen „erfahren“. Immerhin ist ihre Lauffläche im Regelfall das einzige Bauteil, mit dem die Boliden direkten Kontakt zur Strecke halten. Ohne ihre vielfältigen Talente könnten die Fahrer in einem der schnellsten Markenpokale Deutschlands weder beschleunigen, noch bremsen oder lenken.