Mittwoch, 11. Dezember 2019
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ROTAX Grand Finals
05.12.2011

Gemischte Gefühle beim Weltfinale für Andreas Matis

Ende November fand in Al Ain (UAE) das Rotax Weltfinale statt. Mit großer Vorfreude reiste Andreas in die Emirate. 

“In dieser Woche bin ich nur für mich Verantwortlich, auch wenn ich gerne ein oder zwei Fahrer von mir betreut hätte,“ so Andreas vor dem großen Event. Nach seinem vierten Platz beim Weltfinale 2006 in Portugal in der Rotax Max Klasse wollte Andreas das bisher beste deutsche Ergebnis noch einmal verbessern.

Nach kleinen Problemen im ersten freien Training fuhr er in den nächsten drei Trainingssitzungen immer näher an die Spitze heran. Das bestätigte auch der zweite Platz in der Qualifikation. Folglich startete er einmal von Position zwei und zweimal von Pole in die Heats.

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Im ersten Heat auf der ungünstigen Position verlor Andreas nur eine Position und fiel auf Position drei zurück. Aber nach zwei Runden sicherte er sich die zweite Position, die er bis ins Ziel nicht mehr hergab.

Der zweite Heat war leider mit technischen Problemen behaftet. So kam nur ein 20. Platz zustande. Der dritte Heat sollte einer der spannendsten Vorläufe des Rotax Weltfinales werden. Nach mehreren Positionswechseln und der schnellsten Rennrunde stand am Ende Platz zwei zu Buche. Das versprach eine vielversprechende Ausgangsposition vom Platz 13 für das Prefinale.

Leider ist das Prefinale und Finale kurz erzählt. Nach einer Aufholjagd im Prefinale endete das Rennen leider mit einem Materialfehler an der Bremse am Haase Kart. Im Finale fuhr ein Konkurrent Andreas total übermotiviert in sein Kart, mit diesem Unfall endete das Rennen für Andreas Matis.  Zu diesem Zeitpunkt hatte er in der ersten Runde schon sagenhafte 17 Plätze gutgemacht.

Andreas zum Weltfinale: „Das Positive ist, dass die Speed absolut da war und wir voll im Fahrplan waren. Unser Ziel war, uns immer weiter zu steigern und aus dem ungewohnten Material das absolut Beste rauszuholen! Nur leider hat uns das Haase Material einen ganz dicken Strich durch die Rechnung gemacht. Aber das ist leider Motorsport! Bedanken möchte ich mich natürlich bei meinen Eltern und auch bei Joachim Beule und meinem Team aus der Saison 2011. Mein Vater sowie Achim haben einen perfekten Job gemacht.“