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Porsche Super Cup
01.08.2011

Plätze fünf und sechs für die Hermes ATTEMPTO Racing

Beim siebten Saisonlauf zum Porsche Mobil 1 Supercup sicherten sich Kévin Estre und Robert Lukas die Plätze fünf und sechs. Beide Hermes ATTEMPTO Racing-Piloten machten damit in der Fahrerwertung einen Schritt nach vorn. 

„Wer von Platz eins ins Rennen geht und am Ende nur Fünfter wird, hat etwas falsch gemacht“, erklärt Kévin Estre enttäuscht. Der Franzose war sowohl im Training als auch im Qualifying der Ton angebende Mann. Erst fuhr er am Freitag zur Tagesbestzeit, am Samstag machte er mit seiner ersten Pole Position die Sensation perfekt. Nur im Rennen lief es nicht nach Plan für den Rookie.

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„Dass ich den ersten Startplatz nicht in ein Podiumsergebnis umwandeln konnte, war ganz allein meine Schuld“, ist Estre einsichtig. „Zu oft sind mir im Rennen Fehler unterlaufen.“ Beim Start gelang es dem 22-Jährigen seine Führung zu verteidigen, doch auf der regennassen Strecke rutschte der Youngster mehrmals von der Bahn. Im Kampf mit Sean Edwards um Platz zwei drehte sich Estre schließlich und fiel auf den fünften Platz zurück.

Nur einen Platz hinter seinem Teamkollegen kam Robert Lukas ins Ziel. Der Pole beeindruckte die Zuschauer einmal mehr mit einer grandiosen Aufholjagd. Vom neunten Platz gestartet, pflügte er nur so durchs Feld und sicherte sich mit Rang sechs sein bestes Saisonergebnis. Wie Kévin Estre, der nun Siebter in der Fahrerwertung ist, verbesserte auch Robert Lukas seine Position in der Meisterschaft. Mit 30 Punkten liegt er nun auf dem 12. Platz des Championats.

Eine Wiederholung des siebten Saisonlaufs zum Porsche Mobil 1 Supercup strahlt Eurosport am Dienstag, den 2. August, um 22.15 Uhr aus. Das nächste Rennen des populärsten Markenpokals der Welt findet am 28. August im belgischen Spa-Francorchamps statt.

Kévin Estre (Platz 5): „Ich ärgere mich sehr über mich selbst. Von Platz eins zu starten und am Ende nur Fünfter zu werden, ist sehr enttäuschend. Wenn ich nicht so viele Fehler gemacht hätte, wäre ein Podestplatz drin gewesen. Ich habe mit Sean Edwards und Jeroen Bleekemolen um die zweite Position gekämpft. Im Kampf mit Edwards habe ich mich jedoch gedreht und drei Plätze verloren. Doch ich werde aus meinen Fehlern lernen und mit Zuversicht aufs nächste Rennen blicken.“

Robert Lukas (Platz 6): „Das war ein sehr turbulentes Rennen. Planmäßig habe ich mich in den ersten beiden Runden aus allen Kämpfen herausgehalten. Danach konnte ich mich sukzessive nach vorn arbeiten, da mein Auto echt schnell war. Danke an das Team, das mir ein perfektes Auto hingestellt hatte. Und auch ein großer Dank an die vielen Fans, die uns hier an der Strecke angefeuert haben.“

Michael Rühs (Renningenieur): „In Anbetracht der schwierigen Witterungsbedingungen sind wir mit den Plätzen fünf und sechs zufrieden. Wobei für Kévin nach seiner Pole Position mehr drin gewesen wäre. Das Rennen hat uns aber wieder gezeigt, dass man nur durch eine fehlerfreie Fahrt aufs Podium fahren kann. Leider hat das Kévin nicht geschafft und wurde schließlich nur Fünfter. Mit der Leistung von Robert Lukas sind wir zufrieden. Der sechste Platz ist für ihn ein starkes Ergebnis. Er hat im Rennen Kampfgeist bewiesen und sich sauber nach vorn gekämpft. Jedoch wäre im Qualifying mehr als Platz neun drin gewesen.“