Sonntag, 1. November 2020
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ADAC GT Masters
18.05.2011

Spengler gewinnt GT-Masters-Amateurwertung

Auf der Traditionsstrecke bei Chemnitz wurden am vergangenen Wochenende die Meisterschaftsläufe 3 und 4 der ADAC GT Masters Serie ausgetragen. Mit einem erfolgreichen Auftaktrennen in Oschersleben und Platz 3 in der Amateurwertung im Gepäck, kam Engstler-Pilot Florian Spengler mit einigen Erwartungen an die Rennstrecke.
 
"Hier habe ich meinen ersten Sieg in der Procar Meisterschaft errungen. Dieser Kurs hat es in sich aber ich war hier immer schnell.", so Spengler vor dem Abschlusstraining. Er sollte Recht behalten: Die beiden Neueinsteiger Plenagl/Spengler fuhren mit Startplatz 11 für Rennen 1 und Platz 10 für Rennen 2 eine hervorragende Ausgangsposition für beide Rennen heraus.

Alex Plenagl war der Startfahrer im ersten Lauf am Samstag, nach 17 Runden übergab er auf Position 9 das Fahrzeug an Florian Spengler, der nach diesem Boxenstopp an 19. Stelle das Rennen wieder aufnahm. Runde für Runde konnte der Ellwanger nach vorne fahren und als alle Fahrer ihren Pflichtstopp hinter sich hatten, war der Ellwanger bis auf den 8. Platz nach vorne gekommen, den er auch bis ins Ziel halten konnte.

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"Das war ein tolles Rennen, Alex konnte sich am Anfang behaupten und auch nach dem Wechsel lag das Auto mit den schon abgenutzten Reifen immer noch prima, so konnte ich weiter angreifen" meinte Spengler. Dieser 8. Platz in der Fahrerwertung bedeutete gleichzeitig den Sieg in der Amateurwertung und die ersten 4 Punkte für die Fahrerwertung. "Ich bin total happy, Riesendank ans Team, so kann es weitergehen."

Lauf 2 am Sonntag startete als Regenrennen hinter dem Safetycar. Florian Spengler blieb, wie einige andere Fahrer, trotz nasser Fahrbahn bei profillosen Reifen. Der zweite Engstler/Alpina-BMW mit Alexandros Margaritis startete mit Regenreifen und konnte bis zu 50 Sekunden Vorsprung herausfahren, auch nach einer Durchfahrtsstrafe wegen zu frühen Überholens beim Start lag Margaritis immer noch in Führung.Erst ein Defekt an der Hinterachse stoppte, wie schon am Samstag, sein Rennen. Auch Spengler/Plenagl kamen im zweiten Lauf nicht ins Ziel. Nach dem Fahrerwechsel sprang der Motor nur zögernd an, nach einer knappen Runde war dann endgültig Schluss. Die Strategie, auf abtrocknender Fahrbahn bereits auf Slicks unterwegs zu sein, wäre wahrscheinlich sogar aufgegangen. Dennoch bleibt die Gewissheit, im vorderen Bereich dieses hochkarätigen Fahrerfelds angekommen zu sein. Die nächsten Läufe finden in 4 Wochen in Zolder statt.