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ADAC GT Masters
27.04.2011

Pole Position und Sieg für Reiter Engineering

Ein durchwachsenes Wochenende erlebte Reiter Engineering beim Saisonauftakt des ADAC GT Masters. Schon die Zeittrainings hielten Hoch- und Tiefpunkte bereit. Für das zweite Rennen am Ostermontag holte Frank Kechele die Pole Position, Peter Kox komplettierte die erste Startreihe mit einem weiteren Reiter Lamborghini Gallardo LP600+.

Leider konnten dann nur noch drei der vier Gallardo von Reiter Engineering an den beiden Rennen teilnehmen. Aus gesundheitlichen Gründen meldete sich Albert von Thurn und Taxis beim Rennleiter ab. Die Nackenprobleme nach einem Unfall am vergangenen Wochenende in Monza waren noch nicht vollständig geheilt. Für strahlende Gesichter sorgten dann Marc A. Hayek und Peter Kox am Ostersonntag in Oschersleben. Sie behaupteten sich im 38 Wagen starken Feld und konnten den Sieg für Hayek in der Wertung für Amateurfahrer holen. Dabei setzten sie sich gegen starke Konkurrenz von Ferrari, Mercedes SLS, Alpina und Corvette durch.

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Triumph und Leid lagen für Reiter Engineering am Montag erneut nah beieinander. Zunächst führten Frank Kechele und Peter Kox in ihren Gallardo LP600+ das Feld an, Johannes Stuck lag auf Rang 4. Doch schon nach wenigen Runden musste Frank Kechele das Rennen mit technischen Problemen vorzeitig beenden. Peter Kox und Johannes Stuck besetzten dann bis zu den Pflichtboxenstopps die Ränge 1 und 2 bevor Marc A. Hayek und Ferdinand Stuck die beiden Lamborghini Gallardo übernahmen. Das vielzitierte Rennpech schlug dann noch einmal zu, als ein Trümmerteil auf der Strecke einen Reifen an Hayeks Gallardo aufschlitzte, so dass der Schweizer das Rennen in Führung liegend beenden musste. Ferdinand Stuck übernahm die Spitze und verteidigte diese bis ins Ziel.

„Ein sehr ungewöhnliches Wochenende für das Team Reiter Engineering“, resümierte Hans Reiter. „Aber wir freuen uns sehr über die Siege von Johannes und Ferdinand Stuck sowie Marc A. Hayek. Wir hoffen nun, auch bei der nächsten Veranstaltung am Sachsenring wieder ganz vorne mit dabei sein zu können.“ Die Highlights der beiden Rennen zum ADAC GT Masters werden am kommenden Mittwoch noch einmal bei Sport1 um 23.15 Uhr gezeigt. Alle Rennen werden zudem live in Deutschland, Österreich und der Schweiz von Kabel1 übertragen.
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