Donnerstag, 24. September 2020
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ADAC GT Masters
14.06.2011

Erster Podiumsplatz für Black Falcon

Beim sechsten Lauf errang Black Falcon im belgischen Zolder den ersten Podestplatz im ADAC GT Masters. Kenneth Heyer (Wegberg) und Robert Renauer (Jedenhofen) wurden im Mercedes-Benz SLS AMG GT3 nach der Ein-Stunden-Distanz als Dritte abgewinkt. Oliver Meyer belegte zusammen mit Jan Seyffarth (Querfurt OT Leimbach) Position 14. Mit diesem Top-Ergebnis schob sich der Ingolstädter auf Platz zwei der Amateurwertung nach vorne.

Rennen 1: Nach einen Zeittraining unter schwierigen Witterungsbedingungen nahmen Heyer/Renauer das Rennen nur von Startplatz 18 auf. Im SLS mit der Startnummer 20 kämpften sich beide Fahrer im Samstagsrennen nach vorne und lagen in Reichweite der Top 10. Allerdings fing sich das Team eine Durchfahrtstrafe ein, als Renauer eine Sekunde zu früh nach dem Pflichtboxenstopp die Ausfahrt passierte. Im ADAC GT Masters ist die Dauer des Boxenstopps inklusive An- und Abfahrt auf 70 Sekunden festgeschrieben. Mit der auferlegten Strafe stand am Ende nur Platz 22 zu Buche. Meyer/Seyffarth starteten von Position 25. Neun Runden vor Rennende rangierte Seyffarth auf Position 16 als er von einem Mitstreiter unsanft ins Kiesbett befördert wurde.

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Rennen 2: Beide Black Falcon SLS starteten von den Positionen acht und neun in das Sonntagsrennen. Die Startfahrer Renauer und Seyffarth kamen problemlos an dem Crash zweier Kontrahenten in der ersten Runde vorbei. Im Paarflug kämpften sich beide bis auf die Positionen fünf und sechs nach vorne. Nach den Boxenstopps zur Rennmitte fuhr Heyer bis auf Platz drei nach vorne, Amateurfahrer Meyer sicherte sich Platz 14 von 35 gestarteten Teams.

Marc Schramm (Teamchef): „Das Ergebnis von Rennen zwei stimmt uns glücklich und lässt uns die Schmach vom Vortag etwas vergessen. Nachdem auf dem Sachsenring unser Top-Auto unverschuldet in eine Kollision verwickelt war, traf es am Samstag in Zolder das Fahrzeug rund um unseren Amateur Meyer, der unnötig ausschied. Am Sonntag konnten wir endlich unsere Leistung ausspielen. Beide Fahrerpaarungen haben ein fantastisches Rennen abgeliefert, auch wenn wir zugeben müssen, dass uns der Rennverlauf in die Karten gespielt hat. Aus eigener Kraft können wir mit dem SLS bei der jetzigen Einstufung nicht auf einen Podestplatz fahren. Ich hoffe, dass wir künftig vom Pech verschont bleiben und bei den verbleibenden fünf Veranstaltungen gute Leistungen abliefern können.“

Robert Renauer (Startnummer 20): „Der Lauf am Samstag war nach dem schwachen Qualifying total verkorkst. Die Durchfahrtstrafe hat uns dann den Rest gegeben, aber auch ohne diese wäre ein Platz in den Punkterängen sehr schwer geworden. Umso besser lief es am Sonntag. Die Kollision in der ersten Runde in der Fahrerlagerschikane war eine Schrecksekunde. Zum Glück kam ich unbeschadet durch und wir konnten so endlich unsere erste Podiumsplatzierung feiern.“

Kenneth Heyer (Startnummer 20): „Den ersten Lauf haben wir schnell abgehakt. Das Rennen am Sonntag war dann richtig toll. Ich hatte nach dem Boxenstopps einige packende Zweikämpfe, bei denen ich am Ende unsere dritte Position behaupten konnte. Endlich haben wir gezeigt, was in uns steckt – so kann die Saison weitergehen.“

Oliver Mayer (Startnummer 21): „Nach der Schlappe am Samstag freute es mich umso mehr, dass wir am Sonntag ein sehr gutes Ergebnis einfahren konnten und ich in der Amateurwertung nun wieder auf Platz zwei liege. Bei der nächsten Veranstaltung am Nürburgring will ich die Tabellenführung zurückerobern, die ich nach dem Auftakt inne hatte. Mit dem SLS AMG GT3 von Black Falcon bin ich dazu in der Lage.“

Jan Seyffarth (Startnummer 21): „Beim Anbremsen der erste Kurve hat es plötzlich einen Schlag gegeben und ein Lamborghini ist mir auf das Heck gefahren. Das war ein sehr unnötiges Manöver und hat meinen Teamkollegen Oliver ein sehr gutes Ergebnis in der Amateurwertung ruiniert. Der Lamborghini war schneller als ich, er hätte wissen müssen, dass er so an mir vorbeikommt.“
Vorschau

Die Läufe sieben und acht des ADAC GT Masters 2011 finden vom 8. bis 10. Juli auf dem Nürburgring statt. Für das in Kelberg nahe des Eifelkurses beheimatete Team ist die vierte Veranstaltung das Heimspiel. Auf dem Nürburgring hat Black Falcon in der VLN Langstreckenmeisterschaft Nürburgring seit der Gründung im Jahr 2006 großartige Erfolge gefeiert und zwei Meistertitel errungen.

Marc Schramm (Teamchef): „Das Ergebnis von Rennen zwei stimmt uns glücklich und lässt uns die Schmach vom Vortag etwas vergessen. Nachdem auf dem Sachsenring unser Top-Auto unverschuldet in eine Kollision verwickelt war, traf es am Samstag in Zolder das Fahrzeug rund um unseren Amateur Meyer, der unnötig ausschied. Am Sonntag konnten wir endlich unsere Leistung ausspielen. Beide Fahrerpaarungen haben ein fantastisches Rennen abgeliefert, auch wenn wir zugeben müssen, dass uns der Rennverlauf in die Karten gespielt hat. Aus eigener Kraft können wir mit dem SLS bei der jetzigen Einstufung nicht auf einen Podestplatz fahren. Ich hoffe, dass wir künftig vom Pech verschont bleiben und bei den verbleibenden fünf Veranstaltungen gute Leistungen abliefern können.“

Robert Renauer (Startnummer 20): „Der Lauf am Samstag war nach dem schwachen Qualifying total verkorkst. Die Durchfahrtstrafe hat uns dann den Rest gegeben, aber auch ohne diese wäre ein Platz in den Punkterängen sehr schwer geworden. Umso besser lief es am Sonntag. Die Kollision in der ersten Runde in der Fahrerlagerschikane war eine Schrecksekunde. Zum Glück kam ich unbeschadet durch und wir konnten so endlich unsere erste Podiumsplatzierung feiern.“

Kenneth Heyer (Startnummer 20): „Den ersten Lauf haben wir schnell abgehakt. Das Rennen am Sonntag war dann richtig toll. Ich hatte nach dem Boxenstopps einige packende Zweikämpfe, bei denen ich am Ende unsere dritte Position behaupten konnte. Endlich haben wir gezeigt, was in uns steckt – so kann die Saison weitergehen.“

Oliver Mayer (Startnummer 21): „Nach der Schlappe am Samstag freute es mich umso mehr, dass wir am Sonntag ein sehr gutes Ergebnis einfahren konnten und ich in der Amateurwertung nun wieder auf Platz zwei liege. Bei der nächsten Veranstaltung am Nürburgring will ich die Tabellenführung zurückerobern, die ich nach dem Auftakt inne hatte. Mit dem SLS AMG GT3 von Black Falcon bin ich dazu in der Lage.“

Jan Seyffarth (Startnummer 21): „Beim Anbremsen der erste Kurve hat es plötzlich einen Schlag gegeben und ein Lamborghini ist mir auf das Heck gefahren. Das war ein sehr unnötiges Manöver und hat meinen Teamkollegen Oliver ein sehr gutes Ergebnis in der Amateurwertung ruiniert. Der Lamborghini war schneller als ich, er hätte wissen müssen, dass er so an mir vorbeikommt.“
Vorschau

Die Läufe sieben und acht des ADAC GT Masters 2011 finden vom 8. bis 10. Juli auf dem Nürburgring statt. Für das in Kelberg nahe des Eifelkurses beheimatete Team ist die vierte Veranstaltung das Heimspiel. Auf dem Nürburgring hat Black Falcon in der VLN Langstreckenmeisterschaft Nürburgring seit der Gründung im Jahr 2006 großartige Erfolge gefeiert und zwei Meistertitel errungen.