Dienstag, 7. Juli 2020
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ADAC GT Masters
13.07.2011

Christer Jöns zeigt konstante Performance

Wenn es einen Boliden gibt, der auf den ersten Blick Respekt einflößt, dann ist es eines der Fahrzeuge des ADAC Truck-Grand-Prix mit seinen weit über 1.000 PS. Das Rennevent der Extraklasse bildete am vergangenen Rennwochenende den grandiosen Rahmen für die beiden letzten Läufe des ADAC GT Masters vor der Sommerpause. Die Sportwagen-Rennserie musste sich in puncto Spannung jedoch keineswegs verstecken.

Für Christer Jöns, der sich zusammen mit Jens Klingmann das Cockpit eines ABT R8 LMS teilt, war es ebenfalls ein ereignisreiches Wochenende. In Zeittraining eins lief alles wie am Schnürchen, so dass sich der 23-Jährige einen guten fünften Platz sichern konnte. Im folgenden Rennen konnte sich der Ingelheimer sogar bis auf Platz drei vorarbeiten. Aber aufgrund des Nachteils in der Balance of Performance musste das Fahrzeug am Limit bewegt werden, was natürlich negativen Einfluss auf die Reifen hatte. So fiel das Duo Klingmann/Jöns bis auf Platz neun zurück, war somit aber immer noch das beste Audi-Team.

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Beim Sonntagsrennen lief es dann genau anders herum: Hier erzielte Jöns Teamkollege aufgrund eines unglücklichen Timings – er erwischte viel Verkehr sowie eine Gelbphase – im Zeittraining nur Platz 18. Im Rennen arbeitete sich das Duo dann aber Zug um Zug auf Platz fünf vor. Viel Lob gab es in diesem Zusammenhang auch für die souveräne Boxen-Crew, die bei der Arbeit nicht den kleinsten Bruchteil einer Sekunde verschwendete. Den Platz des besten Audi-Teams sicherte sich jedoch auf Platz vier das mit Christopher Mies und Luca Ludwig besetzte Partner-Auto. Insgesamt stehen Christer Jöns und Jens Klingmann in der Gesamtwertung mit geringem Abstand zum Spitzentrio auf dem vierten Rang. Somit ergibt sich in gut einem Monat am Red Bull Ring in Österreich (12. bis 14. August) eine gute Ausgangsposition, um ganz vorn anzugreifen.