Sonntag, 17. November 2019
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24h Dubai
14.01.2011

BMW, Porsche, Ferrari und Mercedes-Benz eng beieinander

Nach neun Stunden bei den Dunlop 24H of Dubai führt der Need for Speed-Schubert BMW Z4 mit der Startnummer 76 mit der Besetzung Augusto Farfus, Edward Sandström, Tommy Milner und Claudia Hürtgen.

Das BMW-Quartett hat eine Runde Vorsprung auf dem Gianluca de Lorenzi Racing-Porsche mit der Startnummer 1, gefahren von Gianluca de Lorenzi, Stefano Borghi, Dario Paletto und Martin Ragginger. Der Black Falcon-Mercedes-Benz SLS AMG mit der Startnummer 7 (Thomas Jäger, Kenneth Heyer, Jan Seyffarth und Sean Paul Breslin) hatte lange Zeit Platz drei inne, aber ein etwas vorgezogener Boxenstopp sorgte dafür, dass das Auto auf Rang sechs zurückfiel. Davon profitierten der Saudi Falcons-Porsche (Binladen/Al Faisal/Faulkner/Vergers), der Fach Auto Team-Porsche (Lusser/Dolenc/Arnold/Gruber/Bruder) und der AF Corse Ferrari (Perazini/Bronisewski/Case/Cioci), die nach neun Stunden auf den Positionen drei bis fünf geführt werden.

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Nach etwas mehr als zwei Stunden gab es eine weitere „Code 60“ wegen Bruchteile auf der Strecke. Zwei weitere Neutralisierungen gab es nach vierienhalb bzw. nach achteinhalb Stunden, jeweils um gestrandete Fahrzeuge auf der Strecke bergen zu können. Eine weitere „Code 60“ gab es um 22.45 Uhr Ortszeit (19.45 Uhr in Europa). Darüber hinaus gab es keine größeren Vorkömmnisse, aber selbstverständlich hatten zahlreiche Teams ihre Probleme. Der Blancpain-Reiter-Engineering-Lamborghini, der in der ersten Stunde das Rennen angeführt hatte, musste wegen eines Motorschadens offiziell aufgeben. Der Land Motorsport-Porsche mit der Nummer 43 (Tilke/Münnich/Lauck/Land) und der Tolimit Arabia-Porsche mit der Startnummer 18 (Al Qubaisi/Maassen/J. Bleekemolen/Edwards), die lange Zeit unter den ersten Drei fuhren, verloren wegen technischer Probleme relativ viel Zeit in der Box. Der Black-Falcon-Mercedes-Benz SLS AMG mit der Startnummer 8 (Schall/Pappas/Curtis/Horn) verlor Zeit an der Box nach einer Kollision: Nachdem sich der Gravity-Mosler mit der Startnummer 2 (Radermecker/de Sordi/Lux/Lopez/Enge) gedreht hatte und auf der Strecke stand, konnte Schall den Aufprall nicht mehr vermeiden. Der dritte Mercedes-Benz im Rennen, das Heico-Motorsport-Auto mit der Startnummer 9 (Schneider/Bosi/Arnold/Frankenhout/Wirth) ist nach einem Problem mit der Benzinversorgung zurück in den Top Acht. Der Liqui-Moly-Team-Engstler-BMW Z4 (Engstler/Poulsen/F.Spengler/Kraihammer) ist auch wieder auf dem Weg nach oben nach Zeitverlust wegen einer gebrochenen Antriebswelle.

In den weiteren Klassen gibt es keine große Verschiebungen: der Bovi-Motorsport-Brokernet-Silversting (Bodis/Kaufmann/Racz/van Lagen/Konopka) führt in der Klasse SP2, der zweite De-Lorenzi-Racing-Porsche (Formili Fendi/Parato/Piodi/Mastronardi) hat Platz eins in der Porsche-997-Klasse inne, der Valspar-Donkervoort (De Bruijn/Donkervoort/Winterberger) ist vorne in der Klasse SP3, JR-Motorsport’s BMW E46 GTR hat in der Klasse A3T die Nase vorn (Van den Bos/Van der Zweer/De Vries/Hilders/Poland), der Kueperracing-BMW M3 (Küpper/Crow/Miller/Alber) führt in der Klasse A4, der Auto-Sport-GP-Team-Renault Clio Cup (Mulot/Grifnee/Vericel) ist Erster in der Klasse A2 und der Volkswagen Racing Austria-Volkswagen Golf TDI (Pranger/Waldherr/”Tessitore”/Beisel) ist das führende Fahrzeug in der D1-Dieselklasse.