Dienstag, 12. November 2019
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FIA GT1 WM
24.11.2010

Stefan Mücke hofft auf Punkte und Podestplätze

Für Sportwagen-Pilot Stefan Mücke steht an den kommenden zwei Wochenenden das große Saisonfinale der FIA GT1 World Championship in Südamerika auf dem Programm. Im brasilianischen Interlagos bei Sao Paulo (26. bis 28. November) und im argentinischen San Luis (3. bis 5. Dezember) startet der Aston-Martin-Werksfahrer bei den WM-Stationen neun und zehn mit den Rennen 16 bis 20. Der Berliner, der am Montag (22. November) seinen 29. Geburtstag feierte, ist mit seinem dänischen Teamkollegen Christoffer Nygaard im Aston Martin DBR9 für das Team Young Driver AMR (Paderborn/Kopenhagen) in Südamerika unterwegs.

„Ich freue mich schon auf meine Südamerika-Rennpremiere, denn beide Strecken sind Neuland für mich“, sagt Stefan Mücke, der im vergangenen Jahr Champion in der Le Mans Series (LMS) im geschlossenen Sportwagen-Prototypen wurde. Jetzt möchte er sich selbst zu seinem Geburtstag beschenken. „Ich hoffe, dass wir einen guten Saisonabschluss hinbekommen und dabei möglichst Plätze auf dem Podest oder in den Punkterängen einfahren“, betont der Berliner. Obwohl er auf den Pisten in Interlagos (4,309 km) und San Luis (6,270 km) noch nie gefahren ist, hat er schon erste Eindrücke von den Strecken sammeln können. „Dank Darren Turner, meinem britischen Teamkollegen aus dem Schwester-Auto, der alle Young-Driver-Piloten zu professionellen Simulatortests eingeladen hatte. Das war sehr interessant und wichtig für mich“, sagt Stefan Mücke, der in der vorigen Woche zudem für Aston Martin bei GT2-Tests in Nogaro unterwegs war.

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In der bisherigen Saison war der ehemalige DTM-Pilot aus Berlin in der GT1 World im Qualifying Race einmal Dritter sowie im ebenfalls einstündigen Championship Race zweimal Fünfter. Zuletzt am 23./24. Oktober im nordspanischen Navarra stand für Stefan Mücke in beiden Rennen allerdings nur das Zuschauen an. Sein Fahrerkollege Nygaard war im freien Training nach einem Dreher in die Leitplanken eingeschlagen, wobei die Heckpartie des DBR9 stark beschädigt wurde. Die Reparatur konnte nicht mehr rechtzeitig ausgeführt werden, da benötigte Ersatzteile zu spät an der Rennstrecke eintrafen.