VLN
21.04.2026
Tolles Duell: Haase gegen Verstappen
Der 38 Jahre alte Profi-Pilot Christopher Haase hatte im morgendlichen Top-Qualifying Startplatz drei erzielt. Bereits in der ersten Runde überholte er auf der Döttinger Höhe aus dem Windschatten heraus Thomas Preining im Porsche. Fünf Minuten später schnappte sich der Scherer-Pilot auch den vor ihm liegenden Ferrari und übernahm die Spitze. Nach einer knappen halben Stunde gelang es Max Verstappen, im Mercedes die Führung zu übernehmen. Rundenlang fuhren Haase und Verstappen wie entfesselt, lagen zeitweise gleichauf und mussten den Verkehr der überrundeten Teilnehmer managen. „Das war ein hartes Stück Arbeit, hat aber riesigen Spaß gemacht und Max war durchweg fair“, zeigte sich Christopher Haase nach dem Zweikampf begeistert. „Wir mussten uns die Balance des Autos im Laufe des Wochenendes Stück für Stück erarbeiten.“ Nach sieben Runden übergab der Deutsche seinen blau-weißen Audi beim Boxenstopp an Alexander Sims.
Am Ende war der Audi R8 LMS GT3 von Scherer Sport PHX mit den Piloten Christopher Haase, Alexander Sims und Ben Green siegreich.
„Wir haben am Sonntag ein wichtiges Rennen gewonnen und den Zuschauern gute Unterhaltung geboten“, freute sich Christian Scherer, CEO der Scherer Gruppe. „In erster Linie ging es uns an diesem Wochenende darum, verschiedene Programme abzuarbeiten, um gründlich auf das größte Rennen des Jahres vorbereitet zu sein. Umso schöner, wenn dann auch noch so ein erstklassiges Ergebnis herausspringt. Danke an unsere Fahrer und an das gesamte Team.“
Ron Moser, Teamchef SCHERER SPORT PHX, zog nach dem Wochenende ein positives Fazit: „Dieser Sieg dieses Fahrerteams bei seinem ersten gemeinsamen Rennen war beeindruckend. Christopher, Alex und Ben haben wunderbaren Motorsport geboten. Das Team hatte ein ordentliches Pensum Arbeit zu bewältigen. Der Lohn war, dass wir uns stetig gesteigert haben und sich das Auto am Sonntag am besten angefühlt hat. Unsere Fahrer fanden sofort dieselbe Linie bei der Abstimmung, fuhren schnell, sind zuverlässig und sehr belastbar. Wir freuen uns schon auf das 24-Stunden-Rennen.“






