Schon im Qualifying wurde deutlich, dass Bremotion kämpfen muss: Der #99 Chevrolet Camaro fiel aufgrund eines Problems an der Zündanlage komplett aus. Garrett Lowe (V8GP) und Dominique Schaak (OPEN) mussten das Feld von ganz hinten aufrollen – und lieferten.
Deutlich besser lief es für den Schwesterwagen: Beitske Visser zog bei ihrem Debüt direkt in die Superpole ein und stellte den #77 Camaro auf Startplatz sieben. Julien Rehberg komplettierte mit Rang 14 eine solide Ausgangsbasis.
#99 BS+Bremotion Racing: Lowe stürmt aufs Podium
Garrett Lowe machte im ersten Rennen unmissverständlich klar, welches Potenzial in ihm steckt: Vom letzten Startplatz pflügte der US-Amerikaner durch das Feld und fuhr mit kompromisslosen Überholmanövern bis auf Rang sieben nach vorne. Nebenbei sicherte er sich Platz drei in der Junior Trophy.Am Sonntag legte Lowe noch einmal nach: Von Startplatz drei aus kämpfte er von Beginn an an der Spitze und etablierte sich über die gesamte Renndistanz in der Führungsgruppe. Mit Rang zwei im Gesamtklassement und dem souveränen Sieg in der Junior Trophy krönte er ein starkes Wochenende – und setzte ein deutliches Zeichen an die Konkurrenz.
Dominique Schaak zeigte ebenfalls das Tempo für die Top-Ten, wurde jedoch zweimal ausgebremst: Am Samstag beendete ein technischer Defekt seine Aufholjagd vorzeitig. Am Sonntag war er erneut auf Kurs nach vorne, ehe ein Reifenschaden alle Chancen zunichtemachte. Das Endergebnis spiegelt seine Leistung in keiner Weise wider.
#77 Rehberg+Bremotion Racing: Visser triumphiert, Rehberg liefert ab
Auch im #77 Camaro war deutlich mehr drin, als die Ergebnisse des Samstags vermuten lassen: Julien Rehberg wurde früh in eine Kollision verwickelt und schied aus. Die Schäden wirkten sich auch auf das OPEN-Rennen aus – Beitske Visser musste ohne Servolenkung antreten und kämpfte sich dennoch beeindruckend durchs Feld, bevor ein Folgeschaden sie stoppte.Am Sonntag schlug Bremotion zurück: Rehberg lieferte ein fehlerfreies, starkes Rennen ab und sicherte sich einen verdienten fünften Platz in der V8GP-Wertung. Visser bestätigte ihre Klasse, fuhr in die Top-Ten der OPEN-Klasse und holte sich souverän den Sieg in der Ladies Trophy – ein Einstand nach Maß.
„Wir haben nach dem Qualifying genau die richtige Antwort gegeben und auf der Strecke geliefert“, erklärt Teamchef Patrick Brenndörfer. „Garrett hat ein Ausrufezeichen gesetzt und gehört an diesem Wochenende klar zu den stärksten Fahrern im Feld. Aber auch Beitske und Julien haben ihre Qualität eindrucksvoll gezeigt. Ohne die technischen Probleme bei Dominique wäre noch deutlich mehr drin gewesen. Wir nehmen diesen Schwung mit – und greifen in den nächsten Rennen voll an.“
Der nächste Lauf der NASCAR Euro Series findet am 23. und 24. Mai auf dem Circuit Paul Ricard im französischen Le Castellet statt.






