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24h Nürburgring
23.04.2026

Dennis Fetzer: „Viele Faktoren können wir nur bedingt beeinflussen“

Vom 14. bis 17. Mai geht Dennis Fetzer bei den ADAC RAVENOL 24h Nürburgring 2026 mit dem Aston Martin Vantage GT3 EVO von Walkenhorst Motorsport an den Start. Nach dem wetterbedingten Ausfall des ersten Laufs der Nürburgring Langstrecken-Serie gelang dem 24-Jährigen bei NLS2 mit einem Klassenpodium ein erfolgreicher Einstand in die Nordschleifen-Saison. Weitere wichtige Rennkilometer unter Wettbewerbsbedingungen blieben ihm aufgrund der schwierigen Bedingungen bei den ADAC 24h Qualifiers jedoch verwehrt. Im Interview spricht er über sein neues Team, den anspruchsvollen Saisonstart und richtet den Blick bereits auf das 24-Stunden-Highlight.
Dennis, du fährst dieses Jahr zum ersten Mal mit Walkenhorst Motorsport und dem Aston Martin auf der Nürburgring-Nordschleife. Wie sind deine ersten Eindrücke?
„Sehr positiv. Nachdem der erste NLS-Lauf ausgefallen war, habe ich bei NLS2 mein erstes Rennen mit Walkenhorst Motorsport bestritten. Ich habe mich von Beginn an wohlgefühlt und als Team haben wir schnell zusammengefunden. Der Aston Martin Vantage GT3 EVO hat über das gesamte Wochenende hinweg gut funktioniert. Alle haben einen großartigen Job gemacht, und so konnten wir direkt unser erstes Klassenpodium feiern. Das hat gezeigt, dass in unserem Paket definitiv Potenzial steckt.“
Die ADAC 24h Qualifiers sollten als Generalprobe für das 24-Stunden-Rennen dienen. Das Samstagsrennen dauerte nur 25 Minuten, sonntags seid ihr gar nicht erst gestartet. Was heißt das für dich?
„Sportliche Themen sind an diesem Wochenende in den Hintergrund gerückt. Der tragische Zwischenfall am Samstag hat uns alle sehr mitgenommen. Danach war an Fahren nicht mehr zu denken. Am Sonntag wollten wir dann zumindest noch einmal sauber durchkommen und weitere Kilometer sammeln. Leider konnten wir wegen eines technischen Defekts das zweite Rennen nicht bestreiten. Das ist natürlich ein Rückschlag, weil es die letzte echte Testchance vor dem 24h-Rennen war. Gerade in dieser Konstellation wäre es wichtig gewesen, unter Rennbedingungen noch mehr Erfahrung mit dem Aston Martin zu sammeln.“
Mit welchem Gefühl gehst du nun in das 24-Stunden-Rennen?
„Ich kenne die Nordschleife und das 24h-Rennen inzwischen gut und weiß, welche Herausforderungen auf uns zukommen. Jetzt gilt es, die Trainingssessions am Donnerstag bestmöglich zu nutzen, um Set-up, Abläufe und die Zusammenarbeit im Team weiter zu schärfen. Zudem konnten ja auch viele andere Teams nicht ihr geplantes Testprogramm fahren. Wir haben schnelle Fahrer, ein erfahrenes Team und ein gutes Auto. Deshalb freue ich mich sehr darauf und bin zuversichtlich, dass wir beim Rennen erfolgreich sein können. Am Ende spielen bei einem 24h-Rennen extrem viele Faktoren eine Rolle, die wir nur bedingt beeinflussen können. Wenn wir sauber durchkommen, das Timing passt und wir von technischen Problemen verschont bleiben, ist auf der Nordschleife alles möglich.“
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