Prototype Masters
10.02.2026
Finale der Prototypen beim ADAC Racing Weekend Nürburgring
„Wir sehen das als wichtige Standortbestimmung für die Saison 2027. Dort wollen wir Teams die Plattform geben, dass wir miteinander eine etablierte Serie aufbauen können“, so Thomas Ambiel, der die Idee und den Mut hatte, etwas Neues aufzubauen.
Die traditionsreiche Grand-Prix-Strecke bietet dafür zum Finale die passende Bühne. Sowohl für deutsche, als auch internationale Teams, die hier das Konzept kennenlernen können. Pilotinnen und Piloten können für die nächste Saison Team und Fahrzeug testen. Und auch für Nachwuchsfahrer ist es die beste Form sich mit den LMP3-Autos der Generation 1 oder 2 zum ersten Mal vertraut zu machen.
Der Auftritt ist bewusst als Ausblick und Positionsbestimmung angelegt. Die Prototype Masters wollen sich als professionelle Plattform für die Prototypen präsentieren und zugleich den Dialog mit potenziellen Teilnehmern intensivieren. Im Mittelpunkt stehen dabei weniger Resultate als vielmehr Struktur, Reglement und Perspektive der Serie. Ziel ist es, Klarheit über das sportliche Format, die technische Ausrichtung und die organisatorischen Rahmenbedingungen zu schaffen.
Das ADAC Racing Weekend bietet dafür ideale Voraussetzungen. Durch die Einbettung in ein hochwertig besetztes Veranstaltungsumfeld erreicht die Serie genau jene Zielgruppe, die für den Aufbau entscheidend ist. Hier werden ambitionierte Privatteams, erfahrene Fahrer, technische Partner sowie Verbands- und Medienvertreter erwartet. Der Oktober-Termin erlaubt zudem, bereits konkret über die Saisonplanung der kommenden Jahre zu sprechen und belastbare Rückmeldungen aus dem bisherigen Saisonverlauf einzuholen.
Und auch Veranstalter Jürgen Hieke vom ADAC Westfalen West freut sich, dass es nach Rückzug des Prototype Cup Germany eine Nachfolgeserie gibt: „Als die erste Anfrage kam, waren wir sofort interessiert und haben schnell bemerkt, dass das zusammen passt und gut in unser Rennwochenende integriert werden kann.“
Inhaltlich möchte Thomas Ambiel beim Nürburgring-Finale den Fokus des Prototype Masters auf folgende Punkte legen: „Wir möchten hier die sportlichen Philosophie, Rennstreckenzeiten, Auftreten, technische Ausrichtung und den Ausblick auf den geplanten Kalender vorstellen und gemeinsam mit den Teilnehmern diskutieren.“
Wichtig ist dabei für das gesamte Orga-Team und Ambiel, dass es nur gemeinsam geht. „Wir streben verlässliche Partnerschaften an. Der Motorsport der Zukunft verändert sich. Als Einzelner hat man es da schwer. Aber Gemeinsam geht es Schritt für Schritt voran.“
Mit den gesammelten Erfahrungen der dann abgelaufenen Saison und der großen Vielzahl an Gesprächen, kann man im Oktober an die Feinjustierung mit Teams und Fahrern gehen.
„Es ist jedem klar, dass wir erst spät im Dezember 2025 angefangen haben. Da kann nicht alles sofort reibungslos funktionieren. Aber ich habe dann die Entscheidung getroffen, dass wir es beginnen sollen, um nicht noch mehr Zeit zu verlieren. Das ist der berühmte Sprung ins kalte, sehr kalte Wasser! Da stand auch fest, dass wir nicht überall perfekte Termine finden konnten und es auch Rückschläge gab. Aber das sehen wir ebenfalls partnerschaftlich. Wir bleiben mit den Beteiligten im konstruktiven Dialog und vielleicht ergibt sich 2027 etwas zusammen. Türen öffnen sich in beide Seiten wieder.“
Am Ende bleibt festzustellen, dass das Ziel ist, eine nachhaltige, sportlich attraktive und wirtschaftlich realistische Prototypen-Serie zu etablieren, die sich langfristig im nationalen und mitteleuropäischen Motorsportkalender verankert.
Termin:
16. bis 18. Oktober 2026: ADAC Racing Weekend - ADAC Westfalen Trophy





