2024 folgte die erste vollständige Saison auf internationaler Bühne. Der Bremotion-Pilot belegte im Gesamtklassement Rang 17 von 34 Fahrern und stand zweimal auf dem Rookie-Podium. In der Rookie-Wertung schloss Schaak die Saison auf Platz 5 von 12 Neueinsteigern ab.
Der ehemalige GT-Fahrer, der unter anderem in der ADAC GT4 Germany, der DTM Trophy sowie der 24h GT Series an den Start ging, war von 2021 bis 2022 auch als Fahrer im GTC Race aktiv. 2023 gehörte er zudem zum Organisationsteam der Serie. Die EuroNASCAR beschreibt Schaak als eines der anspruchsvollsten Rennfahrzeuge seiner 26-jährigen Motorsportkarriere.
Einstieg durch das Fenster
„Geschaltet wird mit Zwischengas, es gibt keinerlei Fahrhilfen – keine Traktionskontrolle, kein ABS – und die Fahrzeuge sind von Grund auf identisch. Wir steigen klassisch durch die Fensteröffnung ein. Es ist laut, intensiv und eine atemberaubende Atmosphäre. Dazu kommen viele Zuschauer auf internationalen Rennstrecken. Das ist für mich purer Motorsport“, so der 35-Jährige, der in seiner Karriere neben GT-Fahrzeugen auch Formel- und Tourenwagen pilotierte.In der Saison 2025 absolvierte Schaak als einziger deutscher Fahrer seine zweite volle EuroNASCAR-Open-Saison. Ohne Ausfall und mit zwei Podestplätzen in Valencia (Spanien) und Brands Hatch (England) belegte er Rang 10 von 33 Piloten im Gesamtklassement sowie Platz 4 von 13 in der Masters Championship (vergleichbar mit der Silber-Klasse im GT-Sport).
In der Teamwertung erreichte der zweifache Familienvater gemeinsam mit seinem amerikanischen Teamkollegen Garrett Lowe den dritten Gesamtrang für das Team Bremotion.
In seiner dritten Saison möchte Dominique Schaak erneut die Top 10 der Gesamtwertung erreichen und sowohl in der Masters Championship als auch in der Teamwertung um den Titel kämpfen.
„Ich habe ein klares Ziel: In meiner dritten Saison möchte ich die Masters Championship gewinnen und mich erneut in den Top 10 des Gesamtklassements etablieren. Auch in der Teamwertung streben wir mindestens Platz drei an, behalten aber natürlich auch den Titel im Blick. Zu all dem gehört immer ein Quäntchen Glück. Wir können nur versuchen, die richtigen Weichen zu stellen. Ich bin meinen Sponsoren sehr dankbar und natürlich meinem Team Bremotion. Trotz des familiären Klimas wird hier hochprofessionell gearbeitet. Es macht großen Spaß, mit den Jungs zu arbeiten – sie haben den Erfolg verdient. Wir hoffen zudem, noch den ein oder anderen Partner zu gewinnen, um uns weiter zu verbessern. Wir geben Vollgas und schauen, was möglich ist“, so Schaak abschließend.






