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Formel 1
05.07.2026

Audi schöpft Hoffnung - Doch es ist ein langer Weg nach oben

Das Audi Revolut F1 Team geht mit Zuversicht in den Großen Preis von Großbritannien in Silverstone. Nach einem schwierigen Sprint am Samstag zeigte die Mannschaft vor allem im Qualifying und mit einer starken Rennpace, dass ein Platz in den Top 10 am heutigen Sonntag durchaus möglich ist.

Im Sprint verloren sowohl Gabriel Bortoleto als auch Nico Hülkenberg bereits am Start entscheidende Positionen. Trotz der misslungenen ersten Meter überzeugte das Team anschließend mit einer konkurrenzfähigen Pace über die 17 Runden. Bortoleto beendete das Rennen auf Rang 14, Hülkenberg wurde 13.

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Im Qualifying sorgte zunächst ein Getriebeproblem an Bortoletos Auto für einen Rückschlag. Die Mechaniker brachten den Boliden jedoch rechtzeitig wieder einsatzbereit auf die Strecke, sodass der Brasilianer mit nur einem Versuch in Q1 den Sprung in den zweiten Abschnitt schaffte. Im zweiten Qualifying-Abschnitt fehlten ihm nach einem Fehler in Kurve 6 lediglich drei Hundertstelsekunden auf den Einzug in Q3. Am Ende startet Bortoleto als Elfter. Einmal mehr war Audi knapp am Einzug in den letzten Qualifikations-Abschnitt gescheitert.

Hülkenberg zeigte ebenfalls das Potenzial für eine bessere Ausgangsposition. Dem einzigen deutschen Formel 1-Piloten wurde zunächst eine Runde wegen Überschreitens der Streckenbegrenzungen gestrichen. Danach schaffte er im im entscheidenden Versuch keine weitere Verbesserung mehr. Startplatz 13 war sichtlich enttäuschend für ihn und das Team.

Rennleiter Allan McNish zog dennoch ein positives Fazit: „Es gibt viele positive Aspekte, die wir aus dem heutigen Tag mitnehmen können. Unsere Rennpace im Sprint war stark und entsprach dem Niveau der vergangenen Rennen. Allerdings haben schlechte Starts bei beiden Autos das Rennen erschwert. Das werden wir genau analysieren, denn ein guter Start wird heute zum GP entscheidend sein.“

Auch das Qualifying bewertete McNish überwiegend positiv: „Das Team hat großartige Arbeit geleistet, um das Getriebeproblem an Gabriels Auto zu beheben. Er verpasste Q3 nur um drei Hundertstelsekunden. Nico hatte ebenfalls die Geschwindigkeit, konnte nach der gestrichenen Runde aber nicht alles optimal umsetzen. Unsere Pace stimmt und mit einem sauberen Rennen können wir um Punkte kämpfen.“

Hülkenberg war mit Rang 13 nicht zufrieden: „Das war nicht das Qualifying, das wir uns vorgestellt hatten. Ich glaube, es war mehr drin. Auf meiner letzten Runde verlor ich den Windschatten, als das Auto vor mir an die Box fuhr. Beim Rennen bietet sich eine neue Chance, und mit einem sauberen Lauf können wir noch einige Positionen gutmachen.“

Bortoleto lobte vor allem die Arbeit seiner Mechaniker: „Ich möchte mich zuerst beim Team bedanken. Nach dem Getriebeproblem haben sie das Auto rechtzeitig repariert und mir überhaupt erst die Chance gegeben, weiterzufahren. In Q2 habe ich in Kurve 6 einen Fehler gemacht, der mich viel Zeit gekostet hat. Q3 wäre möglich gewesen. Mit Platz elf bin ich trotzdem zufrieden. Im Sprint hatte ich einen schwierigen Start, daran müssen wir weiter arbeiten. Jetzt konzentrieren wir uns auf das Rennen und hoffen, um die Top 10 kämpfen zu können.“


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